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Auto-Salon Genf 2013

Foxconn zwingt Studenten zu Montagearbeiten an iPhone 5

Foxconn

Laut einer chinesischen Tageszeitung müssen einige tausend Studenten in Huai’an ihr Studium unterbrechen, damit Apple genügend iPhones 5 von Foxconn bekommt. An sechs Tagen in der Woche montieren sie täglich zwölf Stunden lang das Smartphone und bekommen 193 Euro im Monat dafür.

Tausende chinesische Studenten sollen zu Montagearbeiten für das neue iPhone 5 gezwungen werden, weil Apples Auftragshersteller Foxconn Technology derzeit nicht genügend Arbeitskräfte finden kann. Das berichtet die regierungsnahe chinesische Tageszeitung China Daily. Die Zeitung beruft sich auf Angaben der Studenten in Internetforen, den Radiosender China National Radio und Aussagen der Ausbildungsbehörde von Huai’an, einer Stadt in der chinesischen Provinz Jiangsu im Osten des Landes.

Dass Studenten in Fabriken arbeiten, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Geld zu verdienen, ist nicht unüblich. Bemerkenswert sind aber die Bedingungen, unter denen sie beschäftigt wurden: Eine Studentin des Huaiyin Institute of Technology gab an, dass 200 Studenten von der Einrichtung zu der Foxconn-Fabrik gefahren wurden. Dort mussten sie an sechs Tagen in der Woche täglich zwölf Stunden arbeiten, erklärte sie unter dem Namen MengniuIQ84 in einem Onlineforun. Mehrere andere Studenten von fünf weiteren Bildungseinrichtungen haben die Aussagen der jungen Frau laut China Daily bestätigt. Der Einsatz der Studenten erfolgte, nachdem einige Seminare zu Beginn des neuen Semesters abgesagt wurden.

Sie begannen die Arbeit am Donnerstag in der vergangenen Woche für einen Monatslohn von 1.550 Yuan (193 Euro). Mehrere hundert Yuan wurden ihnen monatlich für Essen und Unterbringung abgezogen. Regierungsstellen hätten angeordnet, dass die Schulen Studenten schicken müssen, um Foxconn zu helfen. Wie MengniuIQ84 erklärte, seien aber weder die Eltern informiert worden, noch hätten die Studenten einen Vertrag bekommen. Der weltgrößte Auftragshersteller hätte dringend kurzfristig 10.000 Arbeitskräfte benötigt.

Zynische Statements von lokalen Politikern

Yu Fangqiang, Chef der Nichtregierungsorganisation Tianxiagong in Nanjing, hatte den Studenten Rechtshilfe angeboten, einige hätten aber Angst, keinen Abschluss zu bekommen, wenn sie gegen Foxconn und die Regierung aktiv würden, so China Daily.

Laut China National Radio hätten sich die Lehrer in mehreren lokalen Schulen darauf geeinigt, den Unterricht für ein bis zwei Monate auszusetzen, damit die Studenten “Arbeitsbedingungen kennenlernen und ihre individuellen Fähigkeiten fördern”.

Die lokale Erziehungsbehörde Huai’an Education Bureau hat China Daily bestätigt, dass es solche Programme gebe, diese fänden aber üblicherweise in den Semesterferien statt. Über eine Ausdehnung auf die Unterrichtszeit war die Behörde nicht informiert gewesen. Ein Regierungsvertreter, der seinen Namen nicht angeben wollte, sagte der Zeitung, es sei gängige Praxis, Studenten an renommierte Unternehmen und in Fabriken zu schicken. Dies erweitere den Horizont der Studenten, erklärte er.

Apple hat den Bericht nicht kommentiert. Apple stellt am 12. September 2012 ein oder mehrere neue Produkte vor. Eine große 12 in der Einladung, die den Schatten einer 5 wirft, deutet an, dass es sich dabei vermutlich um das iPhone 5 handeln wird.

Quelle: golem.de

Apple lädt ein: Vorstellung des iPhone 5 nächsten Mittwoch?

Apples Einladung

Die Vorstellung des sechsten Apple iPhones wurde schon seit längerem aufgrund vermehrter Gerüchte und Spekulationen für den 12. September erwartet. Dieses Datum wird nun dank der von Apple verschickten Einladungen bezüglich einer Veranstaltung offiziell bestätigt.

Das Ereignis soll dabei im Yerba Buena Center for the Arts um 10:00 Uhr örtlicher Zeit (19:00 Uhr deutscher Zeit) in San Francisco stattfinden. Die Veranstaltung wird dabei mit einem „It´s almost here“ und einer großen Zwölf beworben, die unter sich den Schatten einer Fünf wirft. Aufgrund dessen kann mit einer Vorstellung des neuen „iPhone 5“ gerechnet werden, welches letzten Berichten nach einen größeren In-Cell-Bildschirm vorweisen und höchstwahrscheinlich mit der 6. Version des iOS-Betriebssystems ausgeliefert werden soll.

Zudem soll das neue iPhone auf die neue und zugleich kleinere Nano-SIM setzen. Laut Berichten von iphone-ticker.de werden erste Exemplare der neuen SIM-Karte seit Anfang dieser Woche an die Vertriebspartner der Deutschen Telekom ausgeliefert, welche ihren Einsatz in den „Smartphones der neuesten Generation“ finden sollen.

Nano-SIM

Quelle: computerbase.de

LulzSec: FBI nimmt zweiten Sony-Hacker fest

LulzSec

Weil er mitverantwortlich sein soll für den Datenklau bei Sonypictures.com 2011 hat das FBI jetzt ein weiteres mutmaßliches Mitglied der Hacker-Gruppe LulzSec festgenommen. Fällt ein Schuldspruch gegen ihn, drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Dem 20-jährigen Raynaldo R., der unter den Decknamen ‘Neuron’ und ‘Royal’ im Netz unterwegs war, wird vorgeworfen, bei dem SQL-Angriff gegen Sony im Juni vergangenen Jahres federführend beteiligt gewesen und Tausende Nutzerdaten, inklusive Geburtsdatum, Wohnadresse, Telefonnummern, Username und Passwort heruntergeladen zu haben.

Außerdem soll er geholfen haben, die vertraulichen Informationen anschließend auf der LulzSec-Webseite zu veröffentlichen und die Attacke via Twitter anzukündigen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Raynaldo R. ist der zweite Verdächtige in dieser Sache. Im April war ein anderer LulzSec-Aktivist, der 24-Jährige Cody K., für schuldig befunden worden, nachdem er seine Mitverantwortung an dem Hack gegen Sony eingeräumt hatte. Ihn erwarten nach Angaben des Bezirksstaatsanwalts weniger als die Höchststrafe von 15 Jahren, die bei derartigen Verbrechen ausgesprochen werden kann. Das Urteil soll am 25. Oktober fallen.

Sony war Teil der 50 Tage Attacke

Laut Reuters war Sony durch den Hack ein Schaden von 600.000 Dollar entstanden. Allerdings hatten es die Einbrecher auch nicht schwer, das zumindest behaupteten sie und stellten Sony damit ziemlich bloß. Die Firma wiederum behauptete, es seien nicht etwa eine Million Daten entwendet worden, wie LulzSec verkündet hatte, sondern ‘nur’ knapp 40.000 Informationen.

Der Angriff auf den Entertainment-Riesen Sony zählte zu den so genannten ’50 Tage Attacke’, die LulzSec im Mai und Juni 2011 ausgerufen hatten. Während dieser Zeit meldeten die Hacker den Zugriff unter anderem auf Seiten des FBI, der CIA, des US-Senats, Nintendos oder auf Porno-Seiten. Die Aufregung war groß und eine Reihe großer Unternehmen befürchteten das Schlimmste. Mit dem Tweet “Vielen Dank, meine Herren” war der Spuk dann plötzlich wieder vorbei und die Gruppe sagte per Pressemitteilung “Bon Voyage.”

Nach und nach präsentierte das FBI anschließend Verdächtige, die der Hacker-Gruppe angehört haben sollen. Im März 2012 gab die Behörde die Verhaftung von fünf Hackern bekannt, bei denen es sich um Mitglieder aus dem Führungszirkel handeln soll.

Quelle: chip.de

Frische Farben für das Galaxy S3

Samsung in Amber Brown

«Inspired by Nature» ist einer der PR-Slogans, die Samsung im Zusammenhang mit dem Top-Smartphone Galaxy S3 immer wieder gerne verwendet. Von der Natur inspirieren liess sich Samsung (oder zumindest deren Marketingabteilung) auch bei der Wahl der neuen Farbvariationen. Die da wären: Bernsteinbraun, Granatrot, Saphirschwarz und Titaniumgrau.

Bislang war das Galaxy S3 nur in den beiden Farben Weiss und Blau erhältlich. Mit den vier neuen Farben wird künftigen Käufern des Android-Smartphones also etwas mehr Individualität vermittelt.

64 GB und LTE, aber nur in Schwarz

Laut Samsung kommen die vier neuen Farbvarianten im Oktober in die Schweiz. Zum Start wird die schwarze Version des Galaxy S3 ausserdem gemäss Samsung exklusiv mit 64 GB internem Speicher und mit LTE (4G) ausgestattet sein. Bislang ist das Smartphone hierzulande nur mit 16 und 32 GB Speicher sowie mit HSPA+ erhältlich.

Saumsung in Garnet Red Samsung in Sapphire Black Samsung in Titanium Grey

Quelle: pctipp.ch

Kostenloses VPN-Service bei Pirate Bay

PrivitizeVPN

Einst wohl das wichtigste Bittorrent-Portal, das auch nicht davor zurückschreckte der US-Filmindustrie schon mal – freundlich – als “blumig” klassifizierbare Schreiben zukommen zu lassen, hat “The Pirate Bay” in den letzten Jahren einige Niederlagen einstecken müssen. In mehreren Ländern wird das Service mittlerweile geblockt, die ursprünglichen Betreiber wurden rechtskräftig zu Haft- und Geldstrafen verurteilt.

Kostenlos

Das hält die aktuellen MacherInnen der Seite offenbar allerdings nicht davon ab, neue Services zu etablieren: Wie ein Slashdot-Poster aufgespürt hat, wurde unter dem Namen “PrivitizeVPN” ein neuer, kostenloser VPN-Service gestartet. (siehe dazu das Update am Ende des Artikels, Anm.)

Download

Eine offizielle Ankündigung des Services gibt es bislang nicht, der zugehörige Client ist aber bereits über eine Subdomain von Pirate Bay herunterladbar. Derzeit steht der Client nur für Windows zur Wahl, und ist für den Betrieb des Services zwingend nötig.

Adware

Und dies hat durchaus seinen Grund: Da das Angebot kostenlos ist, will man die Kostendeckung offenbar über Werbeeinschaltungen erreichen. Zu diesem Zweck wird parallel zum Windows-Client der “Babylon Search Bar” am System installiert, der als Adware zu klassifizieren ist.

Aufbau

VPNs (Virtual Private Networks) sind ursprünglich vor allem dazu entstanden, damit sich Angestellte von außen sicher mit einem internen Firmennetzwerk verbinden und auf dessen Services zugreifen können. Die Art wie so ein VPN funktioniert, sorgt aber dafür, dass sich darüber auch die IP-Adresse der NutzerInnen verschleiern lässt, Dritte sehen nur die Adresse des VPNs.

Alternative

Mit Ipredator hat The Pirate Bay schon länger ein eigenes VPN-Service im Angebot. Im Gegensatz zu “PrivitizeVPN” ist dieses aber kostenpflichtig. Aktuell werden dabei für drei Monate 15 Euro veranschlagt.

Update, 10:50

Laut einer Stellungnahme von Pirate Bay gegenüber Torrentfreak handelt es sich bei PrivitizeVPN um keine Eigenentwicklung der Bittorrent-Seite, das Service werde lediglich über die eigene Seite beworben.

Quelle: derstandard.at

Apple-Aktie steigt auf Rekordhoch

Apple Aktien

Der Sieg im Patentprozess gegen Samsung hat die Apple-Aktie auf ein Rekordhoch getrieben.
Am Montag im frühen US-Handel stieg das Papier um 3 Prozent auf bis zu 680,87 US-Dollar. Seit dem vergangenen Jahr hat sich der Preis damit in etwa verdoppelt. Der Nasdaq-100-Index gewann zugleich 0,24 Prozent.

Insgesamt beläuft sich der Wert des iPhone- und iPad-Herstellers damit auf 638 Milliarden Dollar (509 Mrd Euro). Erst jüngst hatte Apple den Erzrivalen Microsoft als teuerstes börsennotiertes Unternehmen aller Zeiten abgelöst. Der Rekord stammte noch aus Zeiten des Dotcom-Booms Ende 1999.

Barclays: “Wichtiger symbolischer Erfolg”

US-Geschworene hatten am späten Freitag entschieden, dass Samsung mehrere Patente von Apple beim iPhone-Handy und iPad-Tablet verletzt habe und dem kalifornischen Elektronikkonzern einen Schadenersatz von gut 1 Milliarde Dollar zugesprochen. Die Samsung-Aktie war daraufhin um rund 8 Prozent eingebrochen.

Der gerichtliche Sieg gegen die Koreaner sei ein wichtiger symbolischer Erfolg für Apple, kommentierte Analyst Ben Reitzes von der britischen Bank Barclays. Weitere Konkurrenten wie etwa Google dürften es sich nun doppelt überlegen, wie sie sich im Wettbewerb mit dem großen Innovator der Branche verhielten. Apples Preissetzungsmacht könnte aufgrund des Urteils nun länger andauern und der Konzern im Zeitverlauf zugleich mehr seiner iPhones und iPads verkaufen. Auch wenn dies quantitativ nicht messbar sei, wäre dann der Urteilsspruch deutlich mehr wert als der Apple zugesprochene Schadensersatz in Höhe von 1,05 Milliarden Dollar.

Südkoreaner wollen gegen die Entscheidung vorgehen

Die Südkoreaner wollen allerdings gegen die Entscheidung vorgehen, bevor das Urteil rechtskräftig wird. Dem Spruch des Gerichts wird eine breite Wirkung für den Smartphone-Markt beigemessen. Samsung nutzt wie viele andere Hersteller das Betriebssystem Android von Google . Apple war auch gegen HTC oder Motorola vorgegangen.

Quelle: focus.de

Neil Armstrong ist tot

Neil Armstrong bei seiner Mondmission

Sein Satz “That is one small step for man, one giant leap for mankind”“Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit”, dürfte einer der bekanntesten Sätze der Geschichte sein. Neil Armstrong sprach ihn, während er am 20. Juli 1969 im Rahmen der Apollo-11-Mission als erster Mensch seinen Fuß im Meer der Stille auf die Mondoberfläche setzte. Nun ist der ehemalige US-Astronaut im Alter von 82 Jahren gestorben.

“Neil Armstrong war nicht nur zu seiner Zeit ein Held, sondern ist es für alle Zeiten”, ließ US-Präsident Barack Obama via Twitter verbreiten. “Solange es Geschichtsbücher gibt, wird Neil Armstrong in ihnen vorkommen – als derjenige, der den ersten kleinen Schritt der Menschheit in einer Welt außerhalb unserer eigenen machte”, so Nasa-Administrator Charles Bolden.

“Neil Armstrong war ein amerikanischer Held wider Willen, der immer meinte, nur seinen Job zu machen”, ließ seine Familie in einem Statement verbreiten.

Armstrong wurde am 5. August 1930 im US-Bundesstaat Ohio geboren und erwarb mit 16 Jahren (andere Quellen sagen mit 17) seinen Flugschein. Während seines Studiums wurde er vom Militär eingezogen und als Marineflieger ausgebildet. Er nahm am Koreakrieg aktiv teil und beendete nach dem Krieg sein Studium der Luftfahrttechnik. Danach wurde er Testpilot für die US-Luftwaffe und flog unter anderem die Bell X-1 und die North American X-15.

Nach der Gründung der Nasa kommandierte er – damals schon Zivilist – die Mission Gemini 8 vom 16. bis zum 17. März 1966. Für die Mondlandung der Mission Apollo 11 wurde Armstrong als Kommandant nominiert. Pilot der Mondlandefähre war Edwin “Buzz” Aldrin. Allerdings übernahm Armstrong die manuelle Steuerung der Mondlandefähre Eagle. Pilot des Kommandomoduls war Michael Collins.

Nach der erfolgreichen Rückkehr vom Mond machte Armstrong bis 1971 noch kurz Karriere bei der Nasa und wurde dann bis 1979 zum Professor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Uni Cincinnati bestellt und war danach als Geschäftsmann erfolgreich. Der Raumfahrt blieb er weiterhin verbunden und kritisierte den amtierenden US-Präsidenten 2010 in einem Offenen Brief massiv wegen dessen Entscheidung, keine Menschen mehr zum Mond schicken zu wollen.

Armstrong hinterlässt seine Frau, zwei Söhne, einen Stiefsohn und eine Stieftochter sowie zehn Enkelkinder. Seine Familie hat ihm zu Ehren die Website www.neilarmstronginfo.com eingerichtet auf der es heißt:“Wer sich fragt, was er tun kann, um Neil seine Ehre zu erweisen – an den haben wir eine einfache Bitte. Wenn Sie das nächste Mal in einer klaren Nacht spazieren gehen und der Mond auf Sie herablacht, dann denken Sie an Neil Armstrong und zwinkern Sie ihm zu.”

Quelle: golem.de

Patentstreit: Samsung muss 1,05 Mrd. USD an Apple zahlen

Nach kurzer Bedenkzeit von nicht einmal drei Tagen hat die US-Jury im Prozess um Patentrechtsverletzungen zwischen Apple und Samsung das Urteil gefällt: Samsung ist der weitreichenden Verletzung von Apple-Patenten schuldig gesprochen worden. Apple wurde hingegen von allen Anklagepunkten freigesprochen.

In Summe sah es die Jury (Geschworenengericht) unter Leitung von Richterin Koh als erwiesen an, dass alle von Apple ins Feld geführten Softwarepatente wie „Tap-to-Zoom“, der „Gummibandeffekt“ beim Scrollen sowie Zwei-Finger-Multitouch-Gesten nicht nur rechtens sind, sondern auch durch eine Vielzahl von Samsung-Geräten vorsätzlich verletzt worden seien. Darüber hinaus wurde Samsung der Verletzung der – nun rechtmäßig geschützten – Design-Patente für das iPhone 3G schuldig gesprochen. Auch hier wurde für die überwiegende Anzahl der von Apple herangeführten Geräte eine vorsätzliche Verletzung unterstellt. Keinen Erfolg hatte Apple hingegen mit dem Vorwurf, Samsung hätte auch das Design des iPad mit Geräten der Galaxy-Tab-Serie verletzt.

Für die von Samsung ins Feld geführten Patente, darunter eine Reihe von Patenten im Zusammenhang mit der UMTS-Technologie, konnte die Jury hingegen in keinem Fall eine Verletzung durch Apple feststellen. Auch hatte Samsung keinen Erfolg damit, von Apple angemeldete Patente nachträglich als unwirksam erklären zu lassen.

Als sofort aus dem Urteil abgeleitete Strafe wurde Samsung zur Zahlung von 1,05 Mrd. US-Dollar an Apple verurteilt – am Ende deutlich weniger als die von Apple ursprünglich geforderten 2,5 Mrd. US-Dollar. Doch diese Zahlung dürfte erst der Anfang einer Reihe weiterer Konsequenzen für Samsung und – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – auch Android sein. Denn viele der jetzt beispielhaft im Fall von Samsung diskutierten Patentrechtverletzungen betreffen im Kern das von Google Drittherstellern bereitgestellte Mobilbetriebssystem.

Tim Cook, CEO von Apple, gab sich in einem internen Schreiben an Apple-Mitarbeiter, das 9to5mac zugespielt wurde, erwartet zufrieden.

Tim Cook, Apple Inc.

Today was an important day for Apple and for innovators everywhere. Many of you have been closely following the trial against Samsung in San Jose for the past few weeks.

We chose legal action very reluctantly and only after repeatedly asking Samsung to stop copying our work. For us this lawsuit has always been about something much more important than patents or money. It’s about values. We value originality and innovation and pour our lives into making the best products on earth. And we do this to delight our customers, not for competitors to flagrantly copy. We owe a debt of gratitude to the jury who invested their time in listening to our story.

We were thrilled to finally have the opportunity to tell it. The mountain of evidence presented during the trial showed that Samsung’s copying went far deeper than we knew. The jury has now spoken. We applaud them for finding Samsung’s behavior willful and for sending a loud and clear message that stealing isn’t right.

I am very proud of the work that each of you do.

Today, values have won and I hope the whole world listens.

Tim

Ein erstes Statement von Samsung konnten indes die Kollegen von AllThingsD einfangen:

Samsung

Today’s verdict should not be viewed as a win for Apple, but as a loss for the American consumer. It will lead to fewer choices, less innovation, and potentially higher prices. It is unfortunate that patent law can be manipulated to give one company a monopoly over rectangles with rounded corners, or technology that is being improved every day by Samsung and other companies.

Consumers have the right to choices, and they know what they are buying when they purchase Samsung products. This is not the final word in this case or in battles being waged in courts and tribunals around the world, some of which have already rejected many of Apple’s claims. Samsung will continue to innovate and offer choices for the consumer.

Apple hat in einem nächsten Schritt nun bis zum 27. August Zeit, weitere Forderungen wie Verkaufsverbote aktuell noch vertriebener Samsung-Produkte, die der Patentrechtsverletzung schuldig gesprochen worden sind, einzureichen. Samsung stehen darauf hin zwei Wochen Reaktionszeit zu. Am 20. September kommen die Kläger vor der Jury dann erneut zusammen.

Quelle: computerbase.de

Breivik zurechnungsfähig – 21 Jahre Haft!

Das Urteil gegen Anders Behring Breivik (33) ist gesprochen: Die Richter in Oslo verurteilten den 77-fachen Mörder zu einer lebenslangen Haftstrafe – mit anschließender Sicherungsverwahrung! Das bedeutet im Klartext: Das Gericht stufte Breivik als zurechnungsfähig und damit für voll schuldfähig ein.

Vor allem Breivik selbst dürfte mit diesem Urteil zufrieden sein. Immer wieder ließ der Massenmörder im Prozess erkennen, dass er um jeden Preis als zurechnungsfähig gelten will.

Als Richterin Wenche Elizabeth Arntzen das Urteil verkündet, lächelt Breivik süffisant. Eine Einweisung in die Psychiatrie wäre für ihn „schlimmer als der Tod”, hatte er verkündet.

Der Killer, der 77 Menschen in Oslo und auf der Insel Utöya eiskalt ermordete, wird nach seiner Verurteilung zu einer Haftstrafe darauf verzichten, in Berufung zu gehen. Das hatten seine Anwälte bereits im Vorfeld angekündigt. Wäre er als nicht schuldfähig eingestuft worden, wäre er in jedem Fall in Berufung gegangen.

Breivik hat sich nach Angaben seines Anwalts auf jedes Urteil vorbereitet und für beide Fälle Kommentare verfasst. Noch ist unklar, ob das Gericht dem 33-jährigen Rechtsextremisten erlauben wird, sich zu äußern.

Quelle und mehr Infos: Bild.de

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