Spieleschmiede Valve beklagt sich über mangelnde Innovationen in der Entwicklung und Herstellung von Gaming-Hardware. Grund genug, selber in diese Branche einzusteigen, dachte sich das Entwicklerunternehmen und veröffentlichte in Form einer Stellenausschreibung eine indirekte Ankündigung. Wird das US-amerikanische Unternehmen schon bald einen neuen Markt aufmischen? Man darf gespannt sein.
Nun ist es offiziell. Nachdem vermehrt Gerüchte die Runde machten, Spieleentwickler Valve werde in den Vertrieb von eigener Hardware einsteigen, hat sich das Unternehmen an die Öffentlichkeit gewandt und für Klarheit gesorgt. Per Stellenausschreibung machten die Verantwortlichen nun mehr oder weniger offiziell deutlich, dass Valve in Zukunft nicht nur Spiele, sondern auch entsprechende Hardware-Produkte auf den Markt bringen werde. Grund dafür sei die Unzufriedenheit der Spieleschmiede über die Zulieferer von Hardware-Produkten.
Man sei frustriert über mangelnde Innovationen in der Herstellung von Gaming-Hardware. Wenn sich sogar bei Eingabegeräten wie etwa Maus oder Tastatur seit Jahren nichts bewege, sei dies Zeichen genug, dass die Branche einen Stillstand erleide. Nun möchte man die Sache selber in die Hand nehmen und für frischen Wind sorgen. Pläne und Visionen hat das Unternehmen um Firmengründer Gabe Newell noch nicht bekannt gegeben. Was Gamern diesbezüglich bleibt, ist eine Stellenausschreibung, die als Ankündigung einer anstehenden Hardware-Herstellung gedeutet werden kann.
Vom künftigen Mitarbeiter erwartet Valve laut Stellenanzeige mindestens sechs Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung von hochqualitativen Hardware-Produkten. Weiterhin werden Fertigkeiten im Umgang mit 2D- und 3D-Designprogrammen vorausgesetzt.
Valve werde sich nach wie vor in erster Linie der Software-Entwicklung widmen. Schließlich sei man ein traditionelles Software-Unternehmen. Anhänger der Spiele des Unternehmens hätten nicht zu befürchten, dass Prioritäten umgelenkt werden, so das Unternehmen.
Quelle: gulli.com















