All posts in Erstaunlich

Internet-Aktivist Aaron Swartz: Im Alter von 26 Jahren nahm er sich das Leben. - Corbis

Aaron Swartz: Freiheit oder Tod

Aaron Swartz, 26, war ein Pionier der Hacker-Szene. Der ehemalige Teilhaber der Website Reddit kämpfte für ein offenes Internet – auch mit illegalen Mitteln. Im April sollte ihm der Prozess gemacht werden, ihm drohten bis zu 35 Jahre Haft. Jetzt nahm er sich das Leben.

Keiner weiß, was in einem Menschen vorgeht, der sich das Leben nimmt. Vielmehr ringen die Hinterbliebenen mit Fragen ohne Antworten, Trauer ohne Trost, quälenden Spekulationen.

So auch bei Aaron Swartz. Die Nachricht vom Suizid des 26-jährigen Internet-Wunderkinds raste am Samstag wie ein viraler Schock durch das Netz. Die Trauer um den kompromisslosen Hacker, der mit nicht nur legalen Mitteln für offenen Informationsfluss gefochten hatte, verbreitet sich schnell und ohne Grenzen. Read more…

Facebook Lawsuit - telegraph.co.uk

Facebook: Die Milliarde ist geschafft

«Diesen Morgen», beginnt Mark Zuckerberg auf seinem von über 16 Millionen Menschen abonnierten öffentlichen Facebook-Account, «hat Facebook mehr als eine Milliarde monatlich aktiver Nutzer.» Wobei «Monatlich aktiv» hier bedeutet, dass sich der User wenigstens einmal pro Monat in Facebook einloggt. Facebook kennt auch noch andere Grössen – etwa die täglich oder jährlich aktiven User. Das Netzwerk unterscheidet bisweilen auch zwischen stationären und mobilen Usern – also Usern, die Facebook mit einem PC oder dem Smartphone oder Tablet nutzen. Read more…

KinoX.to: Streaming-Dienst mit BKA-Trojaner?

Die Streaming-Portale KinoX.to und movie2k.to stehen im Verdacht, Malware an ihre User zu verteilen. Eine Abfrage mit dem URL-Scanner urlQuery offenbart einen gefälschten Google-Analytics-Dienst auf den Webseiten, über den zumindest zeitweise Schadcode an die Besucher der Seiten verteilt wurde.
Auch der Google-Dienst “Safe Browsing” stellt movie2k.to kein gutes Zeugnis aus – demnach wurde “auf 12 Seite(n) festgestellt, dass Malware (schädliche Software) ohne Einwilligung des Nutzers heruntergeladen und installiert wurde”.

Noch ist unklar, ob KinoX.to und movie2k.to Opfer eines Hackerangriffs oder selbst für die Malware-Verbreitung verantwortlich sind. Welche Arten von Schadsoftware über die Portale verteilt werden, lässt sich ebenfalls nicht zuverlässig feststellen. Zahlreichen Userberichten zufolge handelt es sich aber unter anderem um den BKA-Trojaner und dessen ausländische Varianten. Auf den Rechner gelangt die erpresserische Malware in der Regel über veraltete Java- und Flash-Versionen.

Quelle: chip.de

Foxconn zwingt Studenten zu Montagearbeiten an iPhone 5

Foxconn

Laut einer chinesischen Tageszeitung müssen einige tausend Studenten in Huai’an ihr Studium unterbrechen, damit Apple genügend iPhones 5 von Foxconn bekommt. An sechs Tagen in der Woche montieren sie täglich zwölf Stunden lang das Smartphone und bekommen 193 Euro im Monat dafür.

Tausende chinesische Studenten sollen zu Montagearbeiten für das neue iPhone 5 gezwungen werden, weil Apples Auftragshersteller Foxconn Technology derzeit nicht genügend Arbeitskräfte finden kann. Das berichtet die regierungsnahe chinesische Tageszeitung China Daily. Die Zeitung beruft sich auf Angaben der Studenten in Internetforen, den Radiosender China National Radio und Aussagen der Ausbildungsbehörde von Huai’an, einer Stadt in der chinesischen Provinz Jiangsu im Osten des Landes.

Dass Studenten in Fabriken arbeiten, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Geld zu verdienen, ist nicht unüblich. Bemerkenswert sind aber die Bedingungen, unter denen sie beschäftigt wurden: Eine Studentin des Huaiyin Institute of Technology gab an, dass 200 Studenten von der Einrichtung zu der Foxconn-Fabrik gefahren wurden. Dort mussten sie an sechs Tagen in der Woche täglich zwölf Stunden arbeiten, erklärte sie unter dem Namen MengniuIQ84 in einem Onlineforun. Mehrere andere Studenten von fünf weiteren Bildungseinrichtungen haben die Aussagen der jungen Frau laut China Daily bestätigt. Der Einsatz der Studenten erfolgte, nachdem einige Seminare zu Beginn des neuen Semesters abgesagt wurden.

Sie begannen die Arbeit am Donnerstag in der vergangenen Woche für einen Monatslohn von 1.550 Yuan (193 Euro). Mehrere hundert Yuan wurden ihnen monatlich für Essen und Unterbringung abgezogen. Regierungsstellen hätten angeordnet, dass die Schulen Studenten schicken müssen, um Foxconn zu helfen. Wie MengniuIQ84 erklärte, seien aber weder die Eltern informiert worden, noch hätten die Studenten einen Vertrag bekommen. Der weltgrößte Auftragshersteller hätte dringend kurzfristig 10.000 Arbeitskräfte benötigt.

Zynische Statements von lokalen Politikern

Yu Fangqiang, Chef der Nichtregierungsorganisation Tianxiagong in Nanjing, hatte den Studenten Rechtshilfe angeboten, einige hätten aber Angst, keinen Abschluss zu bekommen, wenn sie gegen Foxconn und die Regierung aktiv würden, so China Daily.

Laut China National Radio hätten sich die Lehrer in mehreren lokalen Schulen darauf geeinigt, den Unterricht für ein bis zwei Monate auszusetzen, damit die Studenten “Arbeitsbedingungen kennenlernen und ihre individuellen Fähigkeiten fördern”.

Die lokale Erziehungsbehörde Huai’an Education Bureau hat China Daily bestätigt, dass es solche Programme gebe, diese fänden aber üblicherweise in den Semesterferien statt. Über eine Ausdehnung auf die Unterrichtszeit war die Behörde nicht informiert gewesen. Ein Regierungsvertreter, der seinen Namen nicht angeben wollte, sagte der Zeitung, es sei gängige Praxis, Studenten an renommierte Unternehmen und in Fabriken zu schicken. Dies erweitere den Horizont der Studenten, erklärte er.

Apple hat den Bericht nicht kommentiert. Apple stellt am 12. September 2012 ein oder mehrere neue Produkte vor. Eine große 12 in der Einladung, die den Schatten einer 5 wirft, deutet an, dass es sich dabei vermutlich um das iPhone 5 handeln wird.

Quelle: golem.de

Hacker ergattern 12 Mio. Datensätze von Apple-Kunden

Anonymous Logo

Eine Gruppe des losen Hackerkollektivs Anonymous will die ID-Nummern von über 12 Millionen Apple-Geräten vom Notebook eines FBI-Beamten kopiert haben. In Form einer Datei publiziert AntiSec nun eine Million dieser Unique Device Identifiers (UDID), mit welcher iOS-Geräte des Computer-Giganten eindeutig identifiziert werden.

Über den Anonymous-Twitter-Account weist die Hackergruppe auf die Eroberung hin und gibt an anderer Stelle eine Erklärung samt Download-Links zu der Datei ab. Die enthaltenen Apple-UDIDs sollen direkt zu den jeweiligen Nutzern und den Token des Apple Push Notification Service (APNS) geführt haben. Die Datei habe zudem auch persönliche Kundendaten wie Namen, Adressen und Handynummern enthalten, welche man jedoch nicht veröffentlicht habe.

Angeblich stammt die UDID-Liste von einem Laptop eines FBI-Mitarbeiters, zu welchem man sich durch Ausnutzung einer Java-Sicherheitslücke Zugriff verschafft habe. Die Datei habe den Namen NCFTA_iOS_devices_intel.csv getragen und sich direkt im Desktop-Ordner befunden. Mit der Veröffentlichung wollen die Hacker zum einen Kritik an Apples UDID-Verfahren üben und zum anderen auf die angebliche Nutzung dieser Daten durch das FBI zu einem unbekannten Zweck hinweisen.

Die UDID ist für gewöhnlich unveränderbar und erlaubt die eindeutige Zuordnung eines iOS-Geräts zu seinem Nutzer, worüber beispielsweise App-Entwickler das Nutzungsverhalten analysieren und erfahren, um welches Gerät es sich genau handelt. Auch bei der Nutzung von Apples Online-Diensten wird die UDID zur eindeutigen Zuordnung der Geräte verwendet. In der Kritik steht dieses Verfahren schon lange und vor Jahren war Apple aufgrund der angeblichen Weitergabe der über die UDID ermittelten Daten zu Werbezwecken verklagt worden. Letztlich hatte der Konzern allerdings mit der Umsetzung von strengeren Vorgaben beim Zulassungsverfahren für iOS-Applikationen reagiert und möchte die Nutzung der UDID zukünftig wohl abschaffen, da die entsprechenden APIs, die bereits jetzt als veraltet markiert sind, in neuen iOS-Versionen entfernt werden könnten.

Quelle: computerbase.de

LulzSec: FBI nimmt zweiten Sony-Hacker fest

LulzSec

Weil er mitverantwortlich sein soll für den Datenklau bei Sonypictures.com 2011 hat das FBI jetzt ein weiteres mutmaßliches Mitglied der Hacker-Gruppe LulzSec festgenommen. Fällt ein Schuldspruch gegen ihn, drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Dem 20-jährigen Raynaldo R., der unter den Decknamen ‘Neuron’ und ‘Royal’ im Netz unterwegs war, wird vorgeworfen, bei dem SQL-Angriff gegen Sony im Juni vergangenen Jahres federführend beteiligt gewesen und Tausende Nutzerdaten, inklusive Geburtsdatum, Wohnadresse, Telefonnummern, Username und Passwort heruntergeladen zu haben.

Außerdem soll er geholfen haben, die vertraulichen Informationen anschließend auf der LulzSec-Webseite zu veröffentlichen und die Attacke via Twitter anzukündigen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Raynaldo R. ist der zweite Verdächtige in dieser Sache. Im April war ein anderer LulzSec-Aktivist, der 24-Jährige Cody K., für schuldig befunden worden, nachdem er seine Mitverantwortung an dem Hack gegen Sony eingeräumt hatte. Ihn erwarten nach Angaben des Bezirksstaatsanwalts weniger als die Höchststrafe von 15 Jahren, die bei derartigen Verbrechen ausgesprochen werden kann. Das Urteil soll am 25. Oktober fallen.

Sony war Teil der 50 Tage Attacke

Laut Reuters war Sony durch den Hack ein Schaden von 600.000 Dollar entstanden. Allerdings hatten es die Einbrecher auch nicht schwer, das zumindest behaupteten sie und stellten Sony damit ziemlich bloß. Die Firma wiederum behauptete, es seien nicht etwa eine Million Daten entwendet worden, wie LulzSec verkündet hatte, sondern ‘nur’ knapp 40.000 Informationen.

Der Angriff auf den Entertainment-Riesen Sony zählte zu den so genannten ’50 Tage Attacke’, die LulzSec im Mai und Juni 2011 ausgerufen hatten. Während dieser Zeit meldeten die Hacker den Zugriff unter anderem auf Seiten des FBI, der CIA, des US-Senats, Nintendos oder auf Porno-Seiten. Die Aufregung war groß und eine Reihe großer Unternehmen befürchteten das Schlimmste. Mit dem Tweet “Vielen Dank, meine Herren” war der Spuk dann plötzlich wieder vorbei und die Gruppe sagte per Pressemitteilung “Bon Voyage.”

Nach und nach präsentierte das FBI anschließend Verdächtige, die der Hacker-Gruppe angehört haben sollen. Im März 2012 gab die Behörde die Verhaftung von fünf Hackern bekannt, bei denen es sich um Mitglieder aus dem Führungszirkel handeln soll.

Quelle: chip.de

Apple-Aktie steigt auf Rekordhoch

Apple Aktien

Der Sieg im Patentprozess gegen Samsung hat die Apple-Aktie auf ein Rekordhoch getrieben.
Am Montag im frühen US-Handel stieg das Papier um 3 Prozent auf bis zu 680,87 US-Dollar. Seit dem vergangenen Jahr hat sich der Preis damit in etwa verdoppelt. Der Nasdaq-100-Index gewann zugleich 0,24 Prozent.

Insgesamt beläuft sich der Wert des iPhone- und iPad-Herstellers damit auf 638 Milliarden Dollar (509 Mrd Euro). Erst jüngst hatte Apple den Erzrivalen Microsoft als teuerstes börsennotiertes Unternehmen aller Zeiten abgelöst. Der Rekord stammte noch aus Zeiten des Dotcom-Booms Ende 1999.

Barclays: “Wichtiger symbolischer Erfolg”

US-Geschworene hatten am späten Freitag entschieden, dass Samsung mehrere Patente von Apple beim iPhone-Handy und iPad-Tablet verletzt habe und dem kalifornischen Elektronikkonzern einen Schadenersatz von gut 1 Milliarde Dollar zugesprochen. Die Samsung-Aktie war daraufhin um rund 8 Prozent eingebrochen.

Der gerichtliche Sieg gegen die Koreaner sei ein wichtiger symbolischer Erfolg für Apple, kommentierte Analyst Ben Reitzes von der britischen Bank Barclays. Weitere Konkurrenten wie etwa Google dürften es sich nun doppelt überlegen, wie sie sich im Wettbewerb mit dem großen Innovator der Branche verhielten. Apples Preissetzungsmacht könnte aufgrund des Urteils nun länger andauern und der Konzern im Zeitverlauf zugleich mehr seiner iPhones und iPads verkaufen. Auch wenn dies quantitativ nicht messbar sei, wäre dann der Urteilsspruch deutlich mehr wert als der Apple zugesprochene Schadensersatz in Höhe von 1,05 Milliarden Dollar.

Südkoreaner wollen gegen die Entscheidung vorgehen

Die Südkoreaner wollen allerdings gegen die Entscheidung vorgehen, bevor das Urteil rechtskräftig wird. Dem Spruch des Gerichts wird eine breite Wirkung für den Smartphone-Markt beigemessen. Samsung nutzt wie viele andere Hersteller das Betriebssystem Android von Google . Apple war auch gegen HTC oder Motorola vorgegangen.

Quelle: focus.de

Der hässlichste Job bei Google

Die dunkle Seite des Internets: Einige Google-Mitarbeiter werden Tag für Tag, Stunde für Stunde, ja Minute für Minute damit konfrontiert. Sie arbeiten als menschliche Schmutzfilter. Werden vom führenden Internet-Konzern dafür bezahlt, die Google-Produkte «sauber» zu halten. Dabei blicken die Zensoren in menschliche Abgründe, sie haben es mit Pädophilen, Leichenschändern und anderen Psychopathen zu tun. Aber auch Enthauptungen durch Al-Kaida-Terroristen sowie Selbstverstümmelungen und Folter gehören zum Alltag.

Es sei schlicht unvorstellbar, was die Leute ins Web hochladen. Dies sagt ein Mann, der es wissen muss. Der ehemalige Google-Mitarbeiter hat sich gegenüber dem US-Blog BuzzFeed geöffnet. Er habe ein Jahr seines Lebens mit den schlimmsten überhaupt vorstellbaren Bildern und Videos verbracht.

Der junge Mann, der anonym bleiben will, kam aus Zufall zu Google. Ein Job-Vermittler habe ihn angerufen und ihm die Stelle angeboten. Am Telefon habe man ihn vorgewarnt, dass er mit «heiklen Inhalten» werde umgehen müssen. Er sei allerdings nicht auf den Gedanken gekommen, dass er die Arbeit ohne technischen oder emotionalen Support erledigen müsse.

Der frischgebackene Hochschul-Absolvent nahm den Temporärjob an. Natürlich habe er sich gefreut, für das einflussreiche amerikanische Technologie-Unternehmen zu arbeiten. Und er ging davon aus, dass es schon noch klappen würde mit einer Festanstellung …

Wie sich herausstellte, war dies nicht der Fall. Nach neun nervenaufreibenden Monaten sei ihm mitgeteilt worden, dass er nicht weiterbeschäftigt werde. Laut US-Medienberichten ist das gängige Praxis beim Internet-Konzern: Nach 12 Monaten ist definitiv entschieden, ob man regulärer Angestellter wird oder das Unternehmen verlassen muss.

Der schockierendste Teil seines Jobs sei das Bearbeiten von pornographischem Material gewesen. «Kinderpornografie ist das grösste Problem für Internet-Unternehmen. Bei Google wollte das niemand tun.»

lle grossen Internet-Unternehmen haben mit den kranken menschlichen Auswüchsen zu kämpfen. Im vergangenen Jahr gelangten Informationen über die von Facebook bezahlten «Wächter»an die Öffentlichkeit. Auch sie befassen sich rund um die Uhr mit den problematischen Inhalten, die ins weltgrösste soziale Netzwerk hochgeladen werden.

Der befragte Zensor gibt an, viele Ex-Google-Mitarbeiter zu kennen, die dasselbe erlebt haben. «Drei Leute arbeiteten nachts für YouTube. Sie mussten dasitzen und alles anschauen – von 10 Uhr abends bis 8 Uhr morgens, ein Jahr lang. Einer meiner besten Freunde verlor sein Leben, weil er das tat.»

Er habe sich mit allen Google-Produkten befasst, sagt der ehemalige Mitarbeiter weiter. Von der Suchmaschine, über den Bilderdienst Picasa und YouTube bis zum sozialen Netzwerk Google+. Wenn kinderpornografisches Material veröffentlicht wurde, sei er damit konfrontiert worden. Das seien bis zu15 000Bilder pro Tag gewesen. Damit nicht genug – er habe auch mit niemandem über seine Arbeit sprechen können. Seine Freundin wollte er nicht mit dem «Dreck» belasten. Und er habe lange Zeit angenommen, dass es ihm gut gehe und nichts hängen bleibe.

Doch irgendwann landete er selber beim Psychiater. Google habe eine Sitzung bei einem Therapeuten übernommen und ihn ermuntert, nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit einer Therapie auf eigene Kosten fortzufahren.

Quelle: 20min.ch

Adobe entfernt Flash Player aus dem Play Store

Mit dem iPhone und dem iPad begann der Rückzug von Adobe Flash. Apple weigerte sich, den Flash Player, die bis dahin führende Technik für Animationen und interaktive Grafiken im Web, auf seinen iOS-Geräten zuzulassen. Mit der Kombination aus HTML5, CSS und Javascript kam Adobe Flash noch weiter unter Druck. Adobe zog auf dem «Flash-Boykott» die Konsequenzen und kündigte bereits vor einiger Zeit die Einstellung des Flash-Players für mobile Geräte an (für PCs und Notebooks gibt es den Flash Player dagegen auch weiterhin). Das hat Adobe nun umgesetzt: Der Flash Player 11 ist in Google Play nicht mehr als Download verfügbar.

US-Medien sprechen bereits davon, dass HTML5 den «Krieg gegen Adobe Flash auf den mobilen Geräten gewonnen habe». Adobe habe den Flash Player ja nicht nur aus Google Play entfernt, sondern auch dessen Entwicklung für mobile Geräte beendet.

Wer den Adobe Flash Player bereits installiert hat, bekommt aber wohl noch für einige Zeit Bugfix-Releases und sicherheitsrelevante Patches nachgeschoben. Wer ein neues Android-Gerät mit Android 4.1 Jelly Bean erwirbt, bekam, wenn er den Adobe Flash Player installieren wollte, von vornherein angezeigt, dass Flash für seine Betriebssystemversion nicht mehr unterstützt wird. Das Google-Tablet Nexus 7 kommt übrigens von vornherein ohne Flash Player und der neueste Chrome-Browser für Android unterstützt Flash auch schon nicht mehr.

Wer ein Android-Smartphone oder -Tablet besitzt und auch weiterhin Flash-Videos darauf sehen will (und experimentierfreudig ist), kann sich den Flash Player als apk-Datei direkt von der Adobe-Seite herunterladen und installieren (auf dieser Downloadseite nach unten scrollen; die Android-Versionen finden Sie unter dem Abschnitt «Android Flash Player versions») – der Download der apk-Datei erfolgt aber ohne Garantie und ohne Support von Adobe.

Quelle: pctipp.ch

 

Diablo 3 stellt Verkaufsrekord auf

Trotz einer Reihe technischer Probleme stellte das am 15. Mai veröffentlichte Action-Rollenspiel Diablo 3 beim Start einen neuen Verkaufsrekord für Computerspiele auf. Das teilte Entwickler Blizzard in einer aktuellen Presseerklärung mit. Mittlerweile hat das Spiel demnach schon über sechs Millionen Käufer gefunden. Nach Angaben Blizzards wurden innerhalb der ersten 24 Stunden insgesamt über 3,5 Millionen Exemplare des Action-RPGs verkauft.

Bei dieser Zahl sind die Käufer eines Jahrespasses für World of Warcraft, die Diablo 3 als Bonus erhielten, nicht eingerechnet. Insgesamt kauften seit der Veröffentlichung des Spiels 6,3 Millionen Menschen eine Kopie.

Die Beliebtheit des Spiels sorgte allerdings für technische Probleme: die Server waren immer wieder überlastet und gaben beim Versuch, sich einzuloggen, den berüchtigten Fehler 37 zurück. Daneben häufen sich seit dem Wochenende Berichte über geplünderte Accounts, die allerdings nach Angaben Blizzards nicht durch Sicherheitslücken des Spiels, sondern durch Phishing und Keylogger angegriffen wurden

Quelle: gulli.com

Load More