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Java Sicherheit - computerbase.de

Javas Zero-Day-Lücke geschlossen

Nachdem in der letzten Woche die gängigen Angriffsbaukästen zur Verbreitung von Malware um Exploit-Code für die neuste Java-Lücke (CVE-2013-0422) erweitert wurden, hat Oracle am Wochenende Java 7 Update 11 bereitgestellt. Darin haben die Entwickler zwei Sicherheitslücken geschlossen, darunter auch die für Angriffe im Web ausgenutzte Schwachstelle. Read more…

Mögen die Spiele beginnen

Es ist ein guter Ort, den sich Samsung für die Präsentation seines neuen Flaggschiffs ausgesucht hat – schließlich finden in London demnächst die Olympischen Sommerspiele statt. Wo also kann man besser auf Rekordjagd gehen und Konkurrenten auf die Plätze verweisen? Denn nichts anderes ist der Plan: Das Samsung Galaxy S3 soll die Nummer eins der Smartphones werden.

Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn bereits der Vorgänger, das Galaxy S2, war den Mitbewerbern deutlich überlegen – angefangen bei der Display-Größe und nicht zuletzt beim schnellen Prozessor. Kein Wunder also, dass die in blaues Licht getauchte Veranstaltungshalle bis auf den letzten Platz besetzt war.

Galaxy weiß, was Nutzer wünschen

Ein wenig hatte der Abend etwas von einer Filmpremiere. Während auf der gigantischen Leinwand in großen Lettern “Was erwarten wir von der nächsten Galaxy” erscheint, spielte das London Metropolitan Orchester live den passenden Soundtrack. Mehr Pathos ging nicht. Nicht weniger als ein Weltwunder musste folgen, oder wenigstens ein Mittel gegen Krebs. Aber es war dann doch nur ein neues Smartphone. Immerhin aber eines, das derzeit wohl mit den besten und ausgereiftesten Funktionen aufwartet.

Und genau darauf liegt auch der Fokus der Präsentation: Statt über Hardware-Großleistungen und neue Rekorde zu sprechen, werden erst einmal die Funktionen hervorgehoben. So ist das Galaxy S3 laut Samsung ein Telefon, das zuhört, zuschaut und weiß, was der Nutzer will. So kann es ganz praktisch sein, dass die Frontkamera registriert, ob man das Gerät anschaut oder nicht. Liest man gerade ein E-Book, erkennt es das Galaxy S3 – und lässt das Display die ganze Zeit leuchten, man muss nicht immer wieder auf den Touchscreen fassen. Schaut man weg, dunkelt sich das Display ab. Und wie die Spracherkennung Siri des iPhone 4S hört auch das Galaxy S3 aufs Wort.

Zum Telefonieren einfach abheben

Ganz witzig: Samsung bringt das Abheben des Telefonhörers zurück, denn um ein Gespräch anzunehmen, muss das Smartphone nur noch hochgehoben werden. Auch die Kommunikation an sich soll mit dem Gerät vereinfacht werden. Hält man das Telefon ans Ohr während man eine Kurznachricht schreibt, stellt es eine Verbindung zum Empfänger der Nachricht her. Außerdem soll es wichtige Nachrichten erkennen, veröffentlicht automatisch Fotos von Freunden dank Gesichtserkennung auf der jeweiligen Facebook-Pinnwand oder postet Bilder gleichzeitig auf verschiedenen Webseiten – ganz so wie man es will.

Interessant ist die sogenannte “All Share”-Funktion, mit der ein Abbild des Bildschirms per Funk an dafür vorbereitete Fernseher oder andere Displays übertragen werden können. Und: Die Inhalte müssen sich nicht einmal auf dem Galaxy S3 befinden, sondern werden bei Bedarf übers Internet vom heimischen Rechner geholt. Das klingt kompliziert, aber laut Samsung soll die Bedienung kinderleicht sein. Wie gut, dass das Unternehmen immer wieder betont, das Gerät sei “für Menschen entwickelt”.

Technische Höchstleistungen

Zu guter Letzt waren doch noch ein paar technische Details wichtig, schließlich wollte sich Samsung in der Olympia-Stadt nicht lumpen lassen. Im Galaxy S3 arbeitet ein Quadcore-Prozessor und treibt Googles neuestes Android-Betriebssystem “Ice Cream Sandwich” an – und zwar schneller als bei jedem anderen Smartphone. Auch wenn acht Megapixel für die Kamera inzwischen guter Standard sind, steht sie innerhalb einer Sekunde zur Verfügung und nimmt rund 20 Serienbilder auf. Die Frontkamera wiederum kann Videos in HD-Qualität aufnehmen. Apropos HD: Samsung nennt das 4,8 Zoll große Display “HD Super Amoled”.

Wie bei Apples iPhone 4S stehen auch beim Galaxy S3, je nach Wunsch, 16, 32 oder 64 Gigabyte Speicher zur Verfügung. Allerdings lässt sich dieser per SD-Karte sogar noch erweitern.

Für ein paar Wochen oder Monate gehört die Smartphone-Goldmedaille damit Samsung, denn in fast allen Belangen ist das Galaxy S3, jedenfalls wenn man nur die Daten vergleicht, dem iPhone 4S überlegen. Allerdings war das Apple-Gerät auch lediglich ein kleines Update auf den Vorgänger. Glaubt man Gerüchten wird Apple im Juni das iPhone 5 vorstellen und sich sicherlich nicht mit dem olympischen Motto “Dabei sein ist alles” zufrieden geben. Stattdessen wird es im Kampf gegen Samsung eher “schneller, schöner, smarter” heißen. Das dürfte spannend werden. Also: Mögen die Spiele beginnen.

Quelle: stern.de

Samsung Galaxy S3: Über-Smartphone vorgestellt

Samsung hat heute in London sein neues Android-Flaggschiff Galaxy S3 offiziell vorgestellt. Die technischen Details enttäuschen nicht, zudem kommt das S3 mit einer Vielzahl neuartiger Software-Features.

Mit Pauken und Trompeten hat Samsung in London das Galaxy S3 vorgestellt. Zwei Sätze standen bei der Präsentation im Vordergrund: «Designed for Humans» und «Inspired by Nature».

Samsung Galaxy S3: Die Hardware

Das neue Galaxy S3 ist deutlich gewachsen. Die Abmessungen betragen 136,6 x 70,6 x 8,55 Millimeter, das Gewicht des Smartphones liegt bei 133 Gramm. Das Material des S3 ist allerdings noch immer sehr plastik-lastig. An den Ecken ist das S3 abgerundet. Schuld an der Größe ist vor allem der mit 4,8 Zoll riesige HD-Super-AMOLED-Screen (1.280 x 720 Pixel). Die Pixelanzahl hat zur Folge, dass das Display auf über 300 ppi kommt, also eine optimale Schärfe hat. Ein weiterer Superlativ ist der Akku, der umfasst ganze 2.100 mAh. Bei der Kamera scheint sich auf der Hardware-Seite nicht viel getan zu haben, sie knipst wie beim S2 mit 8 Megapixel und nimmt in Full-HD auf. Im S3 arbeitet der bereits im Vorfeld kolportierte Quadcore Exynos 4412 mit 1,5 GHz und 1 GByte RAM.

Samsung Galaxy S3: Die Software

Auf dem S3 sind Android 4.0.4 und eine neue Version von TouchWiz installiert. Das System bietet eine Vielzahl interessanter neuer Features und die Sprachsteuerung S-Voice. Das Display geht beispielsweise nicht aus, solange man es betrachtet. Wenn man einen Kontakt auswählt und das S3 ans Ohr hält, wird dieser automatisch angerufen. Die Software der Kamera soll automatisch die besten Einstellungen für das aktuelle Szenario bestimmen und bei einer Serienbildaufnahme (20 kontinuierliche Bilder) die qualitativ Beste ausmachen können. Ein Gruppenfoto wandelt das Handy direkt in eine Slideshow der einzelnen Personen um. Wie die neuen HTC Ones kann auch das S3 Videos aufnehmen und zeitgleich Bilder knipsen.

Ähnlich wie Apples Siri reagiert das S3 auf “Hello Galaxy” und zeigt per Sprachbefehl Wetter und Meetings an oder schießt beim Befehl “Cheese” ein Foto. Das S3 soll zudem in der Lage sein, die auf einem Foto erkennbaren Gesichter direkt der entsprechenden Person zuzuordnen, deren Kontaktdaten Sie dann mit einem Klick ansteuern können. Die Informationen hierzu holt es sich aus dem Adressbuch. In Sachen Multitasking hat das Samsung-Handy einiges auf dem Kasten, so soll es ohne Performance-Einbußen Videos als Pop-up anzeigen können, während man das Handy weiter bedient. Sozusagen ein Bild im Bild.

Quelle: chip.de

Black Ops 2: Call of Duty wird zum SciFi-Shooter

In schöner Regelmäßigkeit wechseln sich Infinity Ward und Treyarch mit dem Entwickeln neuer Call-of-Duty-Episoden ab. Nun ist Treyarch wieder dran und hat einen ersten Trailer zu Black Ops 2 veröffentlicht. Der offenbart ein gewöhnungsbedürftiges Setting.

Im Jahr 2025 haben die USA und China nahezu ihre gesamten Streitkräfte voll automatisiert. Mechs und fahrende oder fliegende Drohnen ziehen statt menschlichen Soldaten auf das Schlachtfeld. Was wie die Beste Möglichkeit, Menschenleben im Krieg zu schützen aussieht, offenbart sich jedoch bald als gigantischer Fehler: Terroristen gelangen in den Besitz der Steuerungs-Codes für die Metall-Armee und setzen die amerikanischen und chinesischen Waffen gegen deren Erschaffer ein, um den dritten Weltkrieg zu provozieren.

YouTube Preview Image

Zwei Storylines, mehrere Spielmodi

An diesem Punkt kommen die namensgebenden Black Ops Teams zum Einsatz: Weil Kollege Blechbüchse versagt, müssen sie noch einmal zum Sturmgewehr greifen und die Menschheit retten. Zudem wird in Flashbacks die Storyline des ersten Black Ops weitergeführt. So erfährt der Spieler unter anderem, wie es mit dem gehirngewaschenen Alex Mason weiterging und wie Frank Woods überlebt hat. Die Haupt-Storyline im Jahr 2025 wird aus der Perspektive von Masons Sohn David erzählt.

Neben den klassischen Feuergefechten wird Black Ops 2 auch die Möglichkeit bieten, Drohnen zu steuern, Senkrechtstarter zu fliegen und auf Pferden zu reiten. Darüber hinaus wird es zusätzlich zur Singleplayer-Kampagne den “Strike Force” Modus geben, in dem der Spieler Missionen absolviert, die parallel zur Haupt-Storyline spielen. Außerdem werden selbstverständlich auch wieder ein Multiplayer-Modus und die aus dem Vorgänger bekannten Zombies dabei sein.

Call of Duty: Black Ops 2 erscheint am 13. November 2012 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3.

Quelle: chip.de

iTunes-Alternative: Miro 5.0 ersetzt Apple-Software

Apple hält im iTunes Store zwar ein Film- und Musikangebot bereit, allerdings ist die iTunes-Software vielen Nutzern ein Dorn im Auge. Um schnell mal ein Lied abzuspielen ist die Software zu unübersichtlich und träge. Dabei gibt es mit Miro 5.0 durchaus eine gute Freeware-Alternative, die einige Vorteile mit sich bringt.

Miro: Open-Source iTunes ohne Apple

Die Funktionen von Miro lassen sich gut mit der iTunes-Konkurrenz vergleichen. Auch hier können Sie Ihre Musik- und Video-Bibliothek, samt Playlisten und Podcasts, bequem verwalten. Neue Inhalte kaufen Sie entweder über angeschlossene Stores wie dem “Amazon MP3 Store” oder dem “Google Play-Store” ein oder greifen auf kostenfreie Video- und Musikportale zurück.

Diese fügen Sie als Zusatz-Quellen in Miro ein. YouTube ist besonders gut eingebunden – Miro kann auch daraus auch Musik- oder Videodatei abspeichern. Zu bekannten Titeln und Alben holt sich Miro in der Version 5 nun auch passende Cover und Album-Arts aus dem Internet.

Miro 5: Schnell & vielseitig

Miro bewegt sich nicht wie Apple nur in einem Ökosystem, sondern unterstützt viele Video und Audioformate. Über den eingebauten Konverter haben Sie immer die Möglichkeit,
Dateien für eine Vielzahl von mobilen Geräten umzurechnen. Das iPad wird dabei genauso unterstützt wie ein Galaxy Tab oder Sonys PSP.

Sync: Vorteil für Android-Nutzer

Bei Miro haben Android-Nutzer klare Vorteile: Die Telefone können leicht als Massenspeicher in Miro integriert werden und lassen sich flexibel konfigurieren. So können Sie abonnierte Podcasts oder Musikordner – ganz wie bei iTunes – synchronisieren lassen. Pech für Apple-Fans: iOS-Geräte werden dabei nicht unterstützt.

Miro kann sogar mit einigen Netzwerk-Funktionen aufwarten. Ihre Medienbibliotheken teilen Sie im gleichen Heimnetz mit anderen Miro-Clients, oder streamen Audio und Video zwischen zwei Geräten . Von der Open-Source-Software gibt es auch eine Mac-Version und einige Linux-Varianten.

Quelle: chip.de

Intel: 10-Zentimeter-Mainboard für Core i3 & i5

Neben Giada mit seinem Nano-ITX-Mainboard NI-HM65T bei Maßen von 12 x 12,8 Zentimeter hat jetzt auch der Prozessor-Riese Intel ein Mainboard im extrem platzsparenden Format für Core-i-Prozessoren entwickelt. Mit 10 auf 10 Zentimetern ist das Intel-Mainboard sogar noch einen Tick kleiner als Giadas Nano-ITX-Platine. Dafür soll das Board wohl nur die mobilen Core-i3- und Core-i5-Modelle aus der Sandy-Bridge-Generation aufnehmen.

Giadas NI-HM65T hingegen kommt auch mit Sandy-Bridge-Core-i7-CPUs für Notebooks zurecht. Einen Abbruch tut das dem Board nicht: Für eine Hauptplatine dieser Größenordnung sind sowohl Sandy-Bridge-Core-i3- als auch Core-i5 überdurchschnittlich stark.

Klein, aber mit USB 3.0 und Thunderbolt

Bei den Steckplätzen orientiert sich Intel ebenfalls am Notebook-Design: Arbeitsspeicher bekommen Sie über zwei SO-DIMM-Steckplätze und Zusatzkarten wie beispielsweise eine mit WLAN-Chip über zwei Mini-PCIe-Slots auf das Mainboard. Einen Grafikchip scheint Intels Hauptplatine nicht zu besitzen. Da wird die HD 3000 ran müssen, die ohnehin in den Mobil-Core-i-Prozessoren integriert ist. Dafür kommt die quadratische Intel-Platine mit USB 3.0, Thunderbolt sowie HDMI.

Das Mini-Mainboard von Intel könnte im zweiten Halbjahr 2012 erscheinen und um die 100 US-Dollar kosten.

Quelle: chip.de

Typo3: Neue Version unterstützt HTML5

Mit der Veröffentlichung der Version 4.7 hat das Content-Management-System (CMS) Typo3 einen Schritt in Sachen Standardkonformität und Zugänglichkeit gemacht. Auch auf HTML5-Konformität wurde grossen Wert gelegt. Immer dann, wenn es gilt, sogenannte Rich-Media-Inhalte, also Bilder, Audiodateien und Videos auf unterschiedlichsten Plattformen sauber darzustellen, hat sich HTML5 als Quasistandard bei der Entwicklung moderner Websites etabliert.

Typo3 trägt dieser Entwicklung Rechnung und setzt ab Version 4.7 deshalb schon im Kern auf umfassende HTML5-Konformität. Im Zusammenspiel mit der Systemerweiterung «CSS Styled Content» gibt Typo3 in der Version 4.7 von sich aus sauberen HTML5-Quellcode aus, der den W3C-Validierungsrichtlinien entspricht. Darüber hinaus ist die Einbindung von HTML5-Video- und -Audio-Dateien jetzt ebenso möglich wie das gleichzeitige Hochladen mehrerer Dateien innerhalb von TCEforms.

Dazu ist mit dem neuen Release auch Barrierefreiheit per Default möglich. Das gab es zwar früher schon, allerdings ist nun mit Typo3 Version 4.7 die Barrierefreiheit integraler Bestandteil des Typo3-Cores und somit ab sofort in jeder Grundinstallation verfügbar und standardmässig aktiv. Mit dem «Government Package» steht Behörden und Interessenten erstmals ein auf Behörden zugeschnittenes Zusatzpaket zur Verfügung.

Typo3 ist ein auf der Skriptsprache PHP basierendes, lizenzkostenfreies Content-Management-System (CMS). Versionen von Typo3 werden jeweils innerhalb eines sechsmonatigen Release-Zyklus veröffentlicht. Typo3 wurde in 43 Sprachen übersetzt und ist inzwischen das weltweit meist verwendete Open Source Enterprise Web CMS. Mehr als 500’000 Websites setzen auf Typo3 als CMS, darunter die Websites so namhafter Unternehmen wie Lufthansa, Daimler, General Electric, die Vereinten Nationen, die Harvard University sowie zahlreiche Universitäten, Regierungen, Agenturen und Non-Profit-Organisationen.

Quelle: pctipp.ch

Megaupload: Prozess in den USA steht offenbar auf der Kippe

Aufgrund mehrerer Verfahrensfehler wird es möglicherweise in den USA zu keinem Gerichtsverfahren gegen den Filehoster Megaupload kommen. Ein Richter gab gegenüber den Anwälten von Megaupload bekannt, dass es nach seiner Ansicht zu keinem US-Gerichtsverfahren kommen wird. Dem US-Justizministerium und dem FBI sind offenbar gleich mehrere kritische Fehler unterlaufen.

Der US-Richter Liam O’Grady, der diesen Fall bearbeitet hat, brachte kürzlich öffentlich seine Zweifel zum Ausdruck. Das FBI habe die Betreiber des Filehosters Megaupload zu keinem Zeitpunkt mit einer Strafanzeige bedroht. Eine vollzogene Strafanzeige sei aber die zwingende Voraussetzung für die Einleitung des anschließenden Prozesses. Außerdem könne man lediglich Personen aber keine Unternehmen außerhalb der USA verklagen. In den USA haben sich lediglich zahllose Server befunden, die vom Unternehmen angemietet wurden. Die Betreiber und die Firma sind hingegen außerhalb der USA gemeldet.

Beim Filesharing-Blog TorrentFreak hat sich Kim Schmitz aka Kim Dotcom über den neuen Verlauf seines Verfahrens ausgelassen. Laut Schmitz habe auf höchster politischer Ebene Korruption stattgefunden. Es ging den Politikern laut Schmitz lediglich darum, „die Interessen der Urheberrechtsextremisten aus Hollywood zu befriedigen“. Die US-Regierung habe Megaupload, Megavideo und zehn weitere Ableger dem Erdboden gleich gemacht. Darunter ein Unternehmen mit Namen N1 Limited, welches sich lediglich mit der Herstellung von Kleidung beschäftigt hat. „Sie haben 220 Jobs zerstört. Millionen legaler Mega-User haben jetzt keinen Zugriff mehr auf ihre Daten.“ Man habe dem Unternehmen weder einen Zugang zu den Beweisen gestattet, die deren Unschuld bewiesen hätten. Noch könne man aktuell die Rechtsanwälte bezahlen. Man verweigere ihnen zudem die Auswahl der gewünschten Rechtsanwälte und gebe ihnen folglich keine Chance für ein faires Verfahren, so Schmitz weiter. Am schlimmsten sei aber die Tatsache, dass man den Schaden nicht mehr ungeschehen machen könne. Die Justiz der USA habe die Webseite und alle Pläne für eine Umwandlung des Unternehmens in eine reguläre Aktiengesellschaft vernichtet.

Wir sind auch ohne Prozess zum Tode verurteilt worden.” Selbst wenn man vor Gericht ihre Unschuld bestätigen sollte, könne man den angerichteten Schaden nicht mehr reparieren. Schmitz sieht dennoch hoffnungsvoll in die Zukunft. Bis die Wahrheit herauskommt, wäre es nur eine Frage der Zeit. Man arbeite daran und würde gute Fortschritte machen, so Schmitz weiter.

Noch wurde die Aussage des Richters gegenüber dem NZ Herald durch kein offizielles Urteil bestätigt. Allerdings könnten seine Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens dieses beenden, bevor es offiziell eröffnet wurde. Auch dürfte dies die Chancen der USA minimieren, dass Kim Schmitz von Neuseeland an die USA ausgeliefert wird.

Quelle: gulli

Greenpeace setzt Apple auf Platz 1 der ‘dreckigen’ IT-Firmen

Das Wachstum im Cloud Computing führt zu einer rasant steigenden Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom. Dies wird laut einer neuen Greenpeace-Studie vor allem von Apple, Amazon und Microsoft verursacht. “Innovative und profitable Unternehmen wie Apple, Amazon und Microsoft setzen auf dreckigen Kohle- und Atomstrom”, sagte Gerald Neubauer, Energieexperte bei Greenpeace, “als ob das ihren Kunden egal wäre. Da irren sie sich.”

Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook setzten dagegen zunehmend auf erneuerbare Energien für ihre Cloud-Rechenzentren. Apple führe “die Liste der ‘dreckigen’ IT-Firmen an: 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom”, hieß es bei Greenpeace. Apple will jedoch laut einem unbestätigten Bericht im US-Bundesstaat Oregon ein Rechenzentrum errichten, das nicht weit von Facebooks dortiger Anlage entfernt ist.

Manche der Cloud-Rechenzentren verbrauchten die gleiche Menge Energie wie 250.000 europäische Haushalte und seien so riesig, dass sie auch aus dem Weltraum zu sehen seien. Wenn die Cloud ein Land wäre, hätte dieses den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch, rechnet der Greenpeace-Bericht vor. Dieser werde sich bis 2020 noch verdreifachen.

Jeder Klick bei Cloudanwendungen heize den Übergang in die Klimakatastrophe an, weil Apple, Amazon und Microsoft auf veraltete Energien setzen. “Dinosaurier-Strom passt nicht zu angeblich innovativen Unternehmen”, sagte Neubauer.

Zu den sauberen Internetkonzernen gehörten laut der Studie Google, Yahoo und Facebook. Alle drei Unternehmen investierten in Energieeffizienz, suchen ihre Standorte für Rechenzentren nach einem möglichst großen Angebot an erneuerbaren Energien aus und setzen sich gegenüber Energieversorgern und Regierungen für den Ausbau von Ökostrom ein.

Greenpeace fordert von allen IT-Unternehmen, ihren Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß zu veröffentlichen.

Laut Berechnungen des Öko-Instituts würden jährlich zwischen fünf und sieben Terawattstunden (TWh) Elektrizität eingespart, wenn alle deutschen Computeranwender energieeffiziente Desktop-PCs, Notebooks und Bildschirme kaufen könnten. Das entspricht der Stromerzeugung von etwa zwei mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Quelle: golem.de

Schon wieder: neuer Mac-Trojaner entdeckt

Die vom Trojaner Flashback ausgehende Ansteckungsgefahr scheint nach Veröffentlichung diverser Sicherheits-Updates und -Tools weitgehend gebannt, der russische Hersteller von Sicherheits-Software, Kaspersky Lab, warnt jedoch nun vor einem weiteren Mac-Trojaner namens SabPub. Dieser nutze die Java-Sicherheitslücke CVE-2009-0563 unter OS X aus und verbreite sich mittels Spear-Phishing über Word-Dokumente.

Beim Spear-Phishing zielen Angreifer auf eine ganz bestimmte, kleine Zielgruppe und nutzen dabei einen gefälschten Absender innerhalb der Gruppe. Das präparierte Word-Dokument muss geöffnet werden, um den Trojaner zu aktivieren. Eugene Kaspersky sieht den Mac verstärkt im Visier von Angreifern, wie der Chef des Software-Herstellers in seinem Blog erläutert: «Ab einem Marktanteil von fünf bis sieben Prozent – wie es derzeit für Mac OS X der Fall ist – kann das Ganze wirtschaftlich interessant werden.

Es sieht so aus, alsob dieser gestiegene Marktanteil eine gewisse Grenze erreicht hat und daher auch Mac-User vermehrt von Cyberkriminellen attackiert werden.» Da sich Mac-Anwender in der Vergangenheit meist sicher vor derartigen Angreifern gefühlt hätten, gingen sie auch sorgloser mit dem Thema um und würden beispielsweise zu selten aktuelle Sicherheitssoftware einsetzen.

Quelle: pctipp.ch

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