Apple hat in dieser Woche mit iTunes 10.7 die neueste Version seiner Media-Player-Software veröffentlicht. Das Update schließt laut Angaben des US-Unternehmens ganz 163 Sicherheitslücken, von denen vor allem Nutzer eines Windows-PCs betroffen waren. Die kritischen Lücken waren in der WebKit-Browser-Engine zu finden, die vom Media-Player für die Anzeige von HTML-Inhalten genutzt wird. Read more…
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Das ist das iPhone 5
«Evolution statt Revolution» – unter dieses inoffizielle Motto fällt die Keynote vom 12. September. Mit dem neuen iPhone 5 zeigt Apple einmal mehr Spitzentechnologie in ihrer schönsten Form. Allerdings war die Gerüchteküche dieses Mal überraschend nahe dran – so nahe, dass sich bei der Präsentation fast schon eine heftiges Déjà-vu einstellte. Abmessungen, Dock-Connector, Gehäuseform: Apple kommt bei der Geheimhaltung langsam aus der Übung.
Gehäuse
Das iPhone 5 ist das dünnste iPhone aller Zeiten. Mit einer Bauhöhe von gerade einmal 7,68 mm unterbietet es seinen Vorgänger um ganze 18 Prozent. Das Gewicht wurden sogar um 20 Prozent reduziert – und das, obwohl der Bildschirm von 3,5 auf 4,0 Zoll angewachsen ist. (Also von 8,9 auf knapp 10,2 Zentimeter.) Laut Apple handelt es sich beim iPhone 5 um das weltweit dünnste Smartphone seiner Klasse. Das eloxierte Aluminiumgehäuse mit diamantgeschliffenen abgeschrägten Kanten und eingelassenem Glas soll für eine ganze neue Anmutung sorgen.
Der zusätzliche Platz auf dem Display wurde in die Höhe investiert, während die Breite gleich geblieben ist. Die neue Auflösung beträgt 1136×640 Pixel. Das ringt den Entwicklern natürlich einige Anpassungen ab. Apples eigene Anwendungen sind bereits für das neue Seitenverhältnis optimiert, während alte Apps einfach in der Höhe von einem schwarzen Rahme umgeben werden. In jedem Fall sind auf dem Startbildschirm nicht mehr vier, sondern 5 App-Reihen zu sehen – plus die üblichen vier Symbole im Dock.
Schnelle Verbindungen
Bei den Verbindungsmöglichkeiten hat sich ebenfalls so einiges getan. Im Wifi-Netz unterstützt das iPhone 5 den 802.11n-Standard, der einen theoretischen Datendurchsatz von bis etwa 18 Megabytes pro Sekunde erlaubt. Dazu gesellen sich LTE (Long Term Evolution), dem Nachfolger von UMTS. Allerdings steckt diese Technologie noch in den Kinderschuhen und wird nur an den wenigsten Orten in der Schweiz angeboten.
Hingegen fehlt ein NFC-Modul (Near Field Communication), mit dem sich Zahlungsvorgänge und Datenübertragungen ad hoc und berührungslos ausführen lassen. Der Verlust dürfte zu verschmerzen sein, denn die Einsatzmöglichkeiten in der Schweiz sind etwa so weit verbreitet wie weisse Tiger.
Die Kamera
Kein neues iPhone ohne neue Kamera. Zwar verharrt die Auflösung bei 8 Megapixeln, doch der optische Aufbau und der Sensor wurden komplett überarbeitet. Das Kameramodul ist rund 25 Prozent kleiner als beim iPhone 4S. Vor allem aber soll die Kristall-Linsen-Abdeckung dafür sorgen, dass weder Schmutz noch Kratzer die Bildqualität trüben.
Auch bei der Kamera-Software hat sich einiges getan. So reicht es jetzt, das iPhone über eine Szene zu schwenken, damit ein Panorama-Bild mit einer beeindruckenden Auflösung von 28 Megapixeln entsteht. Die verbesserte Videofunktion soll die Filme noch besser stabilisieren. Die Gesichtserkennung erfasst bis zu 10 Personen und wer will, kann während der Videoaufnahme auch Standbilder schiessen. Auf der anderen Seite (im wahrsten Sinn des Wortes) wurde auch die Frontkamera verbessert, die jetzt HD-Videos mit einer Auflösung von 720p aufzeichnet.
Adieu, Dock Connector
Zugegeben, der Dock-Connector hat nach rund 10 Jahren seinen Ruhezustand mehr als verdient. Sein Nachfolger trägt den Namen «Lightning» und wirkt im direkten Vergleich fast schon winzig. Die Reduktion kam unter anderen zustande, weil das adaptive Interface nur das Signal nutzt, das vom entsprechenden Zubehörteil gerade benötigt wird. Trotzdem sind die Investitionen in das bestehende Zubehör nicht verloren, da Apple einen Adapter auf den alten Anschluss anbieten wird.
Bessere Audio-Funktionen
Auch an der Audio-Front hat sich einiges getan. Das iPhone 5 verfügt über ein neues, beamforming gerichtetes Mikrofonsystem. Es soll für einen besseren Klang sorgen, während Hintergrundgeräusche mittels neuer Noise Canceling Technologie ausgeblendet werden. Dazu kommen neue Kopfhörer, die einen besseren Tragekomfort bieten sollen; eine leichte Übung, wenn man mit Schaudern an die Aspirin-förmigen Stöpsel denkt, die uns bis jetzt zugemutet wurden.
iOS 6
Und dann ist da natürlich noch iOS 6, das für zahlreiche Neuerungen verantwortlich zeichnet: eine neue Karten-App, Sport-Resultate über Siri, eine tief verwurzelte Facebook-Integration und dergleichen mehr. Das schönste an iOS 6 ist jedoch, dass auch die Besitzer älterer iPhones in den Genuss der meisten Neuerungen kommen – teilweise sogar bis hinunter zum iPhone 3GS.
Verfügbarkeit in der Schweiz
Das iPhone 5 wird in Weiss/Silber oder Schwarz/Graphit erhältlich sein. Die ersten Länder kommen am 21. September in den Genuss des neuen Flaggschiffs, die Schweiz erlebt die Markteinführung am 28. September. Über die Preise schweigt für das neue Gerät schweigt sich Apple zurzeit noch aus. iOS 6 wird hingegen bereits am Mittwoch, dem 19. September als kostenloses Software-Update angeboten.
Quelle: pctipp.ch
iPhone 5 droht Verkaufsverbot in den USA
Samsung und HTC wollen den Verkauf des iPhone 5 mit Patentklagen verhindern. Jüngsten Gerüchten zufolge wird das nächste Mobiltelefon von Apple mit LTE ausgestattet sein. Darauf besitzen sowohl Samsung als auch HTC mehrere Patente.
Mit Patentklagen in Europa und den USA will Samsung ein Verkaufsverbot für das iPhone 5 erwirken. Der koreanische Hersteller will dabei Patente zu LTE anbringen, die es besitzt. Damit reagiert Samsung auf Gerüchte, dass das neue iPhone möglicherweise mit LTE ausgestattet wird. Das iPhone 5 soll am 12. September 2012 vorgestellt werden
Samsung droht mit Klage
Samsung werde Patentklagen gegen Apple sowohl in Europa als auch in den USA einreichen, sagte ein anonymer Sprecher des Konzerns zur Korea Times. Apple behaupte zwar, die 3G-Patente Samsungs seien Standardpatente und müssten unter FRAND lizenziert werden. Die LTE-Patente seien hingegen neu und hochwertig, wird der Sprecher zitiert.
Laut einer Analyse von Thomson-Reuters soll Samsung einen 12-prozentigen Patentanteil an LTE haben. Nokia besitzt demnach 18,9 Prozent, Qualcomm 12,5 Prozent und Ericsson 11,6 Prozent Anteile an der Übertragungstechnik.
HTC klagt bei der ITC
Auch HTC hat zwei LTE-Patente erworben, mit denen es vor der US-Handelskammer ITC versucht, ein Verkaufsverbot für das aktuelle iPad und das nächste iPhone 5 in den USA zu erwirken. Apple will die beiden Patente für ungültig erklären lassen. Sie beruhten auf Technik aus den 1990er Jahren und seien für LTE nicht relevant, argumentieren Apples Anwälte. Außerdem habe HTC die Patente nicht selbst eingereicht. HTC hatte die beiden US-Patente im April 2011 als Teil eines Patentportfolios für 75 Millionen US-Dollar von ADC Technologies erworben.
Gestern hatte der zuständige ITC-Richter Thomas Pender bereits mitgeteilt, HTC sei rechtmäßiger Besitzer der Patente. Außerdem deutete er an, die Patente seien durchaus gültig. Apples Anwälte müssten eindeutig beweisen, dass die Patente nicht gültig seien, was bisher nicht der Fall sei, berichtet Bloomberg.
Quelle: golem.de
KinoX.to: Streaming-Dienst mit BKA-Trojaner?
Die Streaming-Portale KinoX.to und movie2k.to stehen im Verdacht, Malware an ihre User zu verteilen. Eine Abfrage mit dem URL-Scanner urlQuery offenbart einen gefälschten Google-Analytics-Dienst auf den Webseiten, über den zumindest zeitweise Schadcode an die Besucher der Seiten verteilt wurde.
Auch der Google-Dienst “Safe Browsing” stellt movie2k.to kein gutes Zeugnis aus – demnach wurde “auf 12 Seite(n) festgestellt, dass Malware (schädliche Software) ohne Einwilligung des Nutzers heruntergeladen und installiert wurde”.
Noch ist unklar, ob KinoX.to und movie2k.to Opfer eines Hackerangriffs oder selbst für die Malware-Verbreitung verantwortlich sind. Welche Arten von Schadsoftware über die Portale verteilt werden, lässt sich ebenfalls nicht zuverlässig feststellen. Zahlreichen Userberichten zufolge handelt es sich aber unter anderem um den BKA-Trojaner und dessen ausländische Varianten. Auf den Rechner gelangt die erpresserische Malware in der Regel über veraltete Java- und Flash-Versionen.
Quelle: chip.de
Das iPhone 5 kommt mit LTE
Das neue iPhone, das voraussichtlich am 12. September 2012 vorgestellt wird, wird LTE nach den verschiedenen Standards in Europa, Asien und den USA unterstützen. Das berichtet das Wall Street Journal aus nicht genannten Quellen. Auch das Display werde etwas größer sein als das des Vorgängermodells. Das iPhone 4S hat ein 3,5-Zoll-Display. Laut unbestätigten Berichten handelt es sich um einen In-Cell-Touchscreen, der leichtere Geräte ermöglicht, weil die Touch-Funktion direkt in das LCD integriert ist.
John Byrne, ein Analyst der International Data Corporation, schätzt, dass der Mobilfunkstandard LTE weltweit auf 36 verschiedenen Frequenzbändern läuft, 3G-Technologie dagegen nur auf 22 verschiedenen Frequenzen. Es sei aber nicht wahrscheinlich, dass das neue iPhone mit LTE in allen Mobilfunknetzen in allen Ländern arbeitet, so die Quellen des Wall Street Journals. Unklar sei aber, welche ausgelassen würden.
Apple wird seine Werbeaussagen zu 4G diesmal vermutlich vorsichtiger wählen. Der Konzern musste eine Strafe von umgerechnet 1,78 Millionen Euro wegen falscher Werbeaussagen zur 4G-Nutzung mit dem iPad 3 zahlen. Die Wettbewerbsbehörde Australian Competition & Consumer Commission (ACCC) ging damit gegen die Werbebotschaft: “Das neue iPad bietet Wifi und 4G” vor. Das iPad 3 beherrscht LTE nur in den Frequenzbereichen 700 und 2.100 MHz. Das einzige australische 4G-Netz wird von Telstra mit 1.800 MHz betrieben. 4G ist im Gegensatz zu LTE aber kein eindeutiger Begriff.
Die ACCC hatte Apple am 28. März 2012 wegen Verletzung des australischen Verbrauchergesetzes verklagt. Die Aussagen zu 4G seien irreführend gewesen. Der US-Konzern bot den Kunden, die das Tablet in der Zeit vom 16. März 2012 bis zum 28. März 2012 gekauft hatten, eine Entschädigung an. Apple-Anwalt Paul Anastassiou verteidigte das Unternehmen. Apple habe nie behauptet, das iPad würde im 4G-Netzwerk von Telstra vollständig kompatibel arbeiten. Die australischen Medien hätten zudem lange vor dem Verkaufsstart breit darüber berichtet, dass das australische LTE vom iPad 3 nicht unterstützt werde.
Quelle: golem.de
Foxconn zwingt Studenten zu Montagearbeiten an iPhone 5
Laut einer chinesischen Tageszeitung müssen einige tausend Studenten in Huai’an ihr Studium unterbrechen, damit Apple genügend iPhones 5 von Foxconn bekommt. An sechs Tagen in der Woche montieren sie täglich zwölf Stunden lang das Smartphone und bekommen 193 Euro im Monat dafür.
Tausende chinesische Studenten sollen zu Montagearbeiten für das neue iPhone 5 gezwungen werden, weil Apples Auftragshersteller Foxconn Technology derzeit nicht genügend Arbeitskräfte finden kann. Das berichtet die regierungsnahe chinesische Tageszeitung China Daily. Die Zeitung beruft sich auf Angaben der Studenten in Internetforen, den Radiosender China National Radio und Aussagen der Ausbildungsbehörde von Huai’an, einer Stadt in der chinesischen Provinz Jiangsu im Osten des Landes.
Dass Studenten in Fabriken arbeiten, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Geld zu verdienen, ist nicht unüblich. Bemerkenswert sind aber die Bedingungen, unter denen sie beschäftigt wurden: Eine Studentin des Huaiyin Institute of Technology gab an, dass 200 Studenten von der Einrichtung zu der Foxconn-Fabrik gefahren wurden. Dort mussten sie an sechs Tagen in der Woche täglich zwölf Stunden arbeiten, erklärte sie unter dem Namen MengniuIQ84 in einem Onlineforun. Mehrere andere Studenten von fünf weiteren Bildungseinrichtungen haben die Aussagen der jungen Frau laut China Daily bestätigt. Der Einsatz der Studenten erfolgte, nachdem einige Seminare zu Beginn des neuen Semesters abgesagt wurden.
Sie begannen die Arbeit am Donnerstag in der vergangenen Woche für einen Monatslohn von 1.550 Yuan (193 Euro). Mehrere hundert Yuan wurden ihnen monatlich für Essen und Unterbringung abgezogen. Regierungsstellen hätten angeordnet, dass die Schulen Studenten schicken müssen, um Foxconn zu helfen. Wie MengniuIQ84 erklärte, seien aber weder die Eltern informiert worden, noch hätten die Studenten einen Vertrag bekommen. Der weltgrößte Auftragshersteller hätte dringend kurzfristig 10.000 Arbeitskräfte benötigt.
Zynische Statements von lokalen Politikern
Yu Fangqiang, Chef der Nichtregierungsorganisation Tianxiagong in Nanjing, hatte den Studenten Rechtshilfe angeboten, einige hätten aber Angst, keinen Abschluss zu bekommen, wenn sie gegen Foxconn und die Regierung aktiv würden, so China Daily.
Laut China National Radio hätten sich die Lehrer in mehreren lokalen Schulen darauf geeinigt, den Unterricht für ein bis zwei Monate auszusetzen, damit die Studenten “Arbeitsbedingungen kennenlernen und ihre individuellen Fähigkeiten fördern”.
Die lokale Erziehungsbehörde Huai’an Education Bureau hat China Daily bestätigt, dass es solche Programme gebe, diese fänden aber üblicherweise in den Semesterferien statt. Über eine Ausdehnung auf die Unterrichtszeit war die Behörde nicht informiert gewesen. Ein Regierungsvertreter, der seinen Namen nicht angeben wollte, sagte der Zeitung, es sei gängige Praxis, Studenten an renommierte Unternehmen und in Fabriken zu schicken. Dies erweitere den Horizont der Studenten, erklärte er.
Apple hat den Bericht nicht kommentiert. Apple stellt am 12. September 2012 ein oder mehrere neue Produkte vor. Eine große 12 in der Einladung, die den Schatten einer 5 wirft, deutet an, dass es sich dabei vermutlich um das iPhone 5 handeln wird.
Quelle: golem.de
Verlässt Uploaded.to den Graubereich?
Uploaded.to scheint sich offenbar aus dem Graubereich heraus bewegen zu wollen. Der neue Betreiber, die Cyando AG, ändert den Namen des Filehosters und leitet sämtliche Zugriffe auf die Domain uploaded.net weiter. Offenbar möchte man dauerhaft auf die in der Szene übliche Domain in Tonga verzichten. Zudem wurden weitere Neuerungen angekündigt.
Noch im April 2012 wechselte der Betreiber des Filehosters, das Internet-Portal wurde an die Cyando AG mit Sitz in der Schweiz veräußert. Zudem wurde bekannt gegeben, dass die Speicherdauer der Uploads auf ein halbes Jahr verlängert wurde. Auch wurde am hauseigenen Filemanager gearbeitet. Dieser ermöglicht den Nutzern nun die Einrichtung mehrerer Ordner. So kann man beispielsweise für die Fotos des vergangenen Urlaubs oder für PDF-Dokumente und Briefe jeweils eigene Ordner erstellen. Bereits Ende Juli gab das Unternehmen den Umstieg auf neue Speichermedien bekannt, die die Performance erhöhen sollen. Ende August wurde die Android-App des Anbieters zuletzt aktualisiert. Diese kann den Inhalt des uploaded-Accounts anzeigen und verwalten, eigene Dateien verwalten, Links zu den eigenen Dateien versenden und vieles mehr. Die App ist zudem dafür gedacht, die Fotos des eigenen Smartphones hochzuladen oder Files vom Sharehoster auf das Android-Smartphone zu transferieren.
Der Wechsel und die Umbenennung auf uploaded.net sind möglicherweise Reaktionen auf das harte Vorgehen der US-Justiz auf Urheberrechtsverletzungen. Seit dem Vorgehen gegen Megaupload weht in diesem Bereich ein schärferer Wind. Keine Uploader für besonders beliebte Files zu bezahlen und dem eigenen Unternehmen einen seriöseren Anstrich zu geben, könnte sich möglicherweise auszahlen. Ob der Eigentümerwechsel zusammen mit dem Relaunch der Webseite und einem Umzug auf eine reguläre Domain auf Dauer ausreichend sind um sich vor juristischen Konsequenzen zu schützen, bleibt natürlich abzuwarten.
Quelle: gulli.com
Software-Update ist schuld an Whatsapp-Ausfall
Die Deutsche Telekom hat Berichte dementiert, nach denen Whatsapp, die plattformübergreifende Instant-Messaging-App für Smartphones, blockiert würde. Telekom-Sprecher Dirk Wende erklärte Golem.de: “Die Telekom verbietet die Nutzung von Whatsapp nicht. Wir haben ein Update eingespielt, dabei haben sich Parameter verändert, die Einfluss auf die Nutzung haben.”
Ein Forenbeitrag wurde im Internet verbreitet: “Ich hatte gerade ein Gespräch mit der T-Mobile-Hotline und mir wurde mitgeteilt, dass für alle, die die Datenflat haben, die Messenger-Ports geschlossen werden. Nach Aussage der Hotline liegt der Grund hierfür doch klar auf der Hand, die Flat sei ja nur zum Surfen da und nicht, um sich mitzuteilen, und dass es bis jetzt nur wegen einer Lücke im System funktioniert hat, die man nun geschlossen hat. Mein Fazit: Falls die Telekom dies in den nächsten Tagen nicht rückgängig macht, ist ein Provider-Wechsel angesagt.”
In der offiziellen Telekom-Feedback-Community findet sich folgender Beitrag: “Ihr habt lange auf eine Rückmeldung von uns zu den Nutzungsproblemen bei Whatsapp gewartet. Jetzt haben wir die Erklärung für euch, warum Instant-Messaging-Dienste, wie zum Beispiel Whatsapp, Skype und Google Talk, zum Teil seit gestern nicht mehr funktionieren. Die Optionen Web’n'Walk Handyflat und Web’n'Walk-Handy-Dayflat sind nicht für die Nutzung von Instant-Messaging-Diensten, wie zum Beispiel Whatsapp, optimiert. Durch eine Softwareaktualisierung kommt es daher derzeit zu Beeinträchtigungen eben dieser Dienste.” Wenn es in anderen als den genannten Tarifen zu Problemen mit der Instant-Messaging-Nutzung komme, habe es andere Ursachen, so das Unternehmen.
Der Konzern arbeite daran, die Nutzung der Instant-Messaging-Dienste wieder allen Kunden zu ermöglichen. Ein Termin für die Behebung könne noch nicht genannt werden.
Quelle: golem.de
Google: Android wächst täglich um 1,3 Mio. Kunden
Googles Chairman Eric Schmidt zeichnet den Siegeszug von Android um die Welt: Jeden Tag, so sagte er auf einem Event von Mobility-Tochter Motorola, werde die Android-Plattform 1,3 Millionen Mal heruntergeladen. Davon entfallen die meisten Aktivierungen auf Ice Cream Sandwich.
70.000 Aktivierungen entfallen den auf Tablets. Schmidt soll den Bereich als „langsam“ bezeichnet haben. 480 Millionen Android-basierte Geräte gibt es derzeit weltweit. Das sind noch einmal rund 400.000 mehr als im Juni 2012, als der Meilenstein von 900.000 Aktivierungen von Android bekannt gegeben wurde. Schmidt wies darauf hin, dass Chrome auf den neuen Motorola Devices als vorinstallierter Browser mit ausgeliefert werde.
Updates und neue Geräte
Nach Versionen gelistet, ist Android 4.1 JellyBean jetzt auf 1,2 Prozent aller erfassten Geräte. Ice Cream Sandwich auf 20,9 Prozent; Gingerbread-Versionen werden schnell durch die neuen ersetzt und so entfallen auf Gingerbread nur noch 57,5 Prozent – vor einem Monat sollen es noch 60,6 Prozent gewesen sein. Die Update-Politik funktioniert also. Durch Neugeräte, wie sie von Motorola vorgestellt wurden, dürfte sich der Schwerpunkt weiter in Richtung der neuen Versionen verlagern. Motorola, die neue Mobility-Tochter von Google, stellte das RAZR HD sowie RAZR MAXX HD vor und bleibt derzeit noch bei der Motorola-Oberfläche.
Quelle: chip.de
Valve startet eigene Herstellung von Gaming-Hardware
Spieleschmiede Valve beklagt sich über mangelnde Innovationen in der Entwicklung und Herstellung von Gaming-Hardware. Grund genug, selber in diese Branche einzusteigen, dachte sich das Entwicklerunternehmen und veröffentlichte in Form einer Stellenausschreibung eine indirekte Ankündigung. Wird das US-amerikanische Unternehmen schon bald einen neuen Markt aufmischen? Man darf gespannt sein.
Nun ist es offiziell. Nachdem vermehrt Gerüchte die Runde machten, Spieleentwickler Valve werde in den Vertrieb von eigener Hardware einsteigen, hat sich das Unternehmen an die Öffentlichkeit gewandt und für Klarheit gesorgt. Per Stellenausschreibung machten die Verantwortlichen nun mehr oder weniger offiziell deutlich, dass Valve in Zukunft nicht nur Spiele, sondern auch entsprechende Hardware-Produkte auf den Markt bringen werde. Grund dafür sei die Unzufriedenheit der Spieleschmiede über die Zulieferer von Hardware-Produkten.
Man sei frustriert über mangelnde Innovationen in der Herstellung von Gaming-Hardware. Wenn sich sogar bei Eingabegeräten wie etwa Maus oder Tastatur seit Jahren nichts bewege, sei dies Zeichen genug, dass die Branche einen Stillstand erleide. Nun möchte man die Sache selber in die Hand nehmen und für frischen Wind sorgen. Pläne und Visionen hat das Unternehmen um Firmengründer Gabe Newell noch nicht bekannt gegeben. Was Gamern diesbezüglich bleibt, ist eine Stellenausschreibung, die als Ankündigung einer anstehenden Hardware-Herstellung gedeutet werden kann.
Vom künftigen Mitarbeiter erwartet Valve laut Stellenanzeige mindestens sechs Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung von hochqualitativen Hardware-Produkten. Weiterhin werden Fertigkeiten im Umgang mit 2D- und 3D-Designprogrammen vorausgesetzt.
Valve werde sich nach wie vor in erster Linie der Software-Entwicklung widmen. Schließlich sei man ein traditionelles Software-Unternehmen. Anhänger der Spiele des Unternehmens hätten nicht zu befürchten, dass Prioritäten umgelenkt werden, so das Unternehmen.
Quelle: gulli.com














