Archive for April, 2012

Typo3: Neue Version unterstützt HTML5

Mit der Veröffentlichung der Version 4.7 hat das Content-Management-System (CMS) Typo3 einen Schritt in Sachen Standardkonformität und Zugänglichkeit gemacht. Auch auf HTML5-Konformität wurde grossen Wert gelegt. Immer dann, wenn es gilt, sogenannte Rich-Media-Inhalte, also Bilder, Audiodateien und Videos auf unterschiedlichsten Plattformen sauber darzustellen, hat sich HTML5 als Quasistandard bei der Entwicklung moderner Websites etabliert.

Typo3 trägt dieser Entwicklung Rechnung und setzt ab Version 4.7 deshalb schon im Kern auf umfassende HTML5-Konformität. Im Zusammenspiel mit der Systemerweiterung «CSS Styled Content» gibt Typo3 in der Version 4.7 von sich aus sauberen HTML5-Quellcode aus, der den W3C-Validierungsrichtlinien entspricht. Darüber hinaus ist die Einbindung von HTML5-Video- und -Audio-Dateien jetzt ebenso möglich wie das gleichzeitige Hochladen mehrerer Dateien innerhalb von TCEforms.

Dazu ist mit dem neuen Release auch Barrierefreiheit per Default möglich. Das gab es zwar früher schon, allerdings ist nun mit Typo3 Version 4.7 die Barrierefreiheit integraler Bestandteil des Typo3-Cores und somit ab sofort in jeder Grundinstallation verfügbar und standardmässig aktiv. Mit dem «Government Package» steht Behörden und Interessenten erstmals ein auf Behörden zugeschnittenes Zusatzpaket zur Verfügung.

Typo3 ist ein auf der Skriptsprache PHP basierendes, lizenzkostenfreies Content-Management-System (CMS). Versionen von Typo3 werden jeweils innerhalb eines sechsmonatigen Release-Zyklus veröffentlicht. Typo3 wurde in 43 Sprachen übersetzt und ist inzwischen das weltweit meist verwendete Open Source Enterprise Web CMS. Mehr als 500’000 Websites setzen auf Typo3 als CMS, darunter die Websites so namhafter Unternehmen wie Lufthansa, Daimler, General Electric, die Vereinten Nationen, die Harvard University sowie zahlreiche Universitäten, Regierungen, Agenturen und Non-Profit-Organisationen.

Quelle: pctipp.ch

Megaupload: Prozess in den USA steht offenbar auf der Kippe

Aufgrund mehrerer Verfahrensfehler wird es möglicherweise in den USA zu keinem Gerichtsverfahren gegen den Filehoster Megaupload kommen. Ein Richter gab gegenüber den Anwälten von Megaupload bekannt, dass es nach seiner Ansicht zu keinem US-Gerichtsverfahren kommen wird. Dem US-Justizministerium und dem FBI sind offenbar gleich mehrere kritische Fehler unterlaufen.

Der US-Richter Liam O’Grady, der diesen Fall bearbeitet hat, brachte kürzlich öffentlich seine Zweifel zum Ausdruck. Das FBI habe die Betreiber des Filehosters Megaupload zu keinem Zeitpunkt mit einer Strafanzeige bedroht. Eine vollzogene Strafanzeige sei aber die zwingende Voraussetzung für die Einleitung des anschließenden Prozesses. Außerdem könne man lediglich Personen aber keine Unternehmen außerhalb der USA verklagen. In den USA haben sich lediglich zahllose Server befunden, die vom Unternehmen angemietet wurden. Die Betreiber und die Firma sind hingegen außerhalb der USA gemeldet.

Beim Filesharing-Blog TorrentFreak hat sich Kim Schmitz aka Kim Dotcom über den neuen Verlauf seines Verfahrens ausgelassen. Laut Schmitz habe auf höchster politischer Ebene Korruption stattgefunden. Es ging den Politikern laut Schmitz lediglich darum, „die Interessen der Urheberrechtsextremisten aus Hollywood zu befriedigen“. Die US-Regierung habe Megaupload, Megavideo und zehn weitere Ableger dem Erdboden gleich gemacht. Darunter ein Unternehmen mit Namen N1 Limited, welches sich lediglich mit der Herstellung von Kleidung beschäftigt hat. „Sie haben 220 Jobs zerstört. Millionen legaler Mega-User haben jetzt keinen Zugriff mehr auf ihre Daten.“ Man habe dem Unternehmen weder einen Zugang zu den Beweisen gestattet, die deren Unschuld bewiesen hätten. Noch könne man aktuell die Rechtsanwälte bezahlen. Man verweigere ihnen zudem die Auswahl der gewünschten Rechtsanwälte und gebe ihnen folglich keine Chance für ein faires Verfahren, so Schmitz weiter. Am schlimmsten sei aber die Tatsache, dass man den Schaden nicht mehr ungeschehen machen könne. Die Justiz der USA habe die Webseite und alle Pläne für eine Umwandlung des Unternehmens in eine reguläre Aktiengesellschaft vernichtet.

Wir sind auch ohne Prozess zum Tode verurteilt worden.” Selbst wenn man vor Gericht ihre Unschuld bestätigen sollte, könne man den angerichteten Schaden nicht mehr reparieren. Schmitz sieht dennoch hoffnungsvoll in die Zukunft. Bis die Wahrheit herauskommt, wäre es nur eine Frage der Zeit. Man arbeite daran und würde gute Fortschritte machen, so Schmitz weiter.

Noch wurde die Aussage des Richters gegenüber dem NZ Herald durch kein offizielles Urteil bestätigt. Allerdings könnten seine Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens dieses beenden, bevor es offiziell eröffnet wurde. Auch dürfte dies die Chancen der USA minimieren, dass Kim Schmitz von Neuseeland an die USA ausgeliefert wird.

Quelle: gulli

Greenpeace setzt Apple auf Platz 1 der ‘dreckigen’ IT-Firmen

Das Wachstum im Cloud Computing führt zu einer rasant steigenden Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom. Dies wird laut einer neuen Greenpeace-Studie vor allem von Apple, Amazon und Microsoft verursacht. “Innovative und profitable Unternehmen wie Apple, Amazon und Microsoft setzen auf dreckigen Kohle- und Atomstrom”, sagte Gerald Neubauer, Energieexperte bei Greenpeace, “als ob das ihren Kunden egal wäre. Da irren sie sich.”

Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook setzten dagegen zunehmend auf erneuerbare Energien für ihre Cloud-Rechenzentren. Apple führe “die Liste der ‘dreckigen’ IT-Firmen an: 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom”, hieß es bei Greenpeace. Apple will jedoch laut einem unbestätigten Bericht im US-Bundesstaat Oregon ein Rechenzentrum errichten, das nicht weit von Facebooks dortiger Anlage entfernt ist.

Manche der Cloud-Rechenzentren verbrauchten die gleiche Menge Energie wie 250.000 europäische Haushalte und seien so riesig, dass sie auch aus dem Weltraum zu sehen seien. Wenn die Cloud ein Land wäre, hätte dieses den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch, rechnet der Greenpeace-Bericht vor. Dieser werde sich bis 2020 noch verdreifachen.

Jeder Klick bei Cloudanwendungen heize den Übergang in die Klimakatastrophe an, weil Apple, Amazon und Microsoft auf veraltete Energien setzen. “Dinosaurier-Strom passt nicht zu angeblich innovativen Unternehmen”, sagte Neubauer.

Zu den sauberen Internetkonzernen gehörten laut der Studie Google, Yahoo und Facebook. Alle drei Unternehmen investierten in Energieeffizienz, suchen ihre Standorte für Rechenzentren nach einem möglichst großen Angebot an erneuerbaren Energien aus und setzen sich gegenüber Energieversorgern und Regierungen für den Ausbau von Ökostrom ein.

Greenpeace fordert von allen IT-Unternehmen, ihren Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß zu veröffentlichen.

Laut Berechnungen des Öko-Instituts würden jährlich zwischen fünf und sieben Terawattstunden (TWh) Elektrizität eingespart, wenn alle deutschen Computeranwender energieeffiziente Desktop-PCs, Notebooks und Bildschirme kaufen könnten. Das entspricht der Stromerzeugung von etwa zwei mittelgroßen Kohlekraftwerken.

Quelle: golem.de

Schon wieder: neuer Mac-Trojaner entdeckt

Die vom Trojaner Flashback ausgehende Ansteckungsgefahr scheint nach Veröffentlichung diverser Sicherheits-Updates und -Tools weitgehend gebannt, der russische Hersteller von Sicherheits-Software, Kaspersky Lab, warnt jedoch nun vor einem weiteren Mac-Trojaner namens SabPub. Dieser nutze die Java-Sicherheitslücke CVE-2009-0563 unter OS X aus und verbreite sich mittels Spear-Phishing über Word-Dokumente.

Beim Spear-Phishing zielen Angreifer auf eine ganz bestimmte, kleine Zielgruppe und nutzen dabei einen gefälschten Absender innerhalb der Gruppe. Das präparierte Word-Dokument muss geöffnet werden, um den Trojaner zu aktivieren. Eugene Kaspersky sieht den Mac verstärkt im Visier von Angreifern, wie der Chef des Software-Herstellers in seinem Blog erläutert: «Ab einem Marktanteil von fünf bis sieben Prozent – wie es derzeit für Mac OS X der Fall ist – kann das Ganze wirtschaftlich interessant werden.

Es sieht so aus, alsob dieser gestiegene Marktanteil eine gewisse Grenze erreicht hat und daher auch Mac-User vermehrt von Cyberkriminellen attackiert werden.» Da sich Mac-Anwender in der Vergangenheit meist sicher vor derartigen Angreifern gefühlt hätten, gingen sie auch sorgloser mit dem Thema um und würden beispielsweise zu selten aktuelle Sicherheitssoftware einsetzen.

Quelle: pctipp.ch

Samsung enthüllt das Galaxy S3 am 3. Mai

Das Warten vieler Fans hat (fast) ein Ende. Der südkoreanische Smartphone-Titan hat die Präsentation des neusten «Smartphone-Highlights aus der Galaxy-Familie» am 3. Mai 2012 offiziell bestätigt.

Anfang Mai wird in London mit grosser Wahrscheinlichkeit das neue Android-Flaggschiff Galaxy S3 vorgestellt. So kann man zumindest die Einladung deuten, die Samsung 20 Minuten Online und anderen ausgewählten Medien geschickt hat.

Die Veranstaltung am 3. Mai in der Themsestadt steht unter dem Motto «Come and meet the next Galaxy». Auf der Einladung ist aber kein Gerät zu sehen, dafür mehrere blaue und weisse Farbflecken. Der Medien-Event läuft in der Veranstaltungsreihe «Samsung Mobile Unpacked». Unter diesem Namen wurden bereits das Galaxy Nexus,

Galaxy S2und das ältereGalaxy Sangekündigt. Samsung Schweiz nimmt das Wort Galaxy S3 nicht in den Mund, schreibt aber von «Smartphone-Highlight aus der Galaxy-Familie».

Es bleibt spannend

Den Südkoreanern ist es bislang gelungen, die Details zum derzeit meist erwarteten Android-Smartphone unter dem Deckel zu behalten. Fest zu stehen scheint lediglich, dass das neue Paradepferd bis im Sommer lanciert wird. Bis zuletzt wurde in der Gerüchteküche der Juni als heissester Start-Monat gehandelt.

In den letzten Wochen verdichteten sich zudem die Gerüchte, dass die Südkoreaner bezüglich der Hardware-Leistung neue Massstäbe setzen werden. Das S3 soll ein hochauflösendes AMOLED-Display (Full HD) mit einer Bildschirm-Diagonale von 4,65 bis 4,8 Zoll besitzen. Insider gehen von einem Vierkern-Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher aus. Beim Betriebssystem setzt Samsung auf das von Google entwickelte Android 4 (Ice Cream Sandwich), kombiniert mit der eigenen Benutzeroberfläche Touchwiz.

Quelle: 20min

Apple gibt Trojaner-Entferner als Einzelanwendung frei

Für Mac OS X 10.7 alias Lion hat Apple nun das Flashback Removal Tool veröffentlicht, das unabhängig von dem Java-Sicherheitsupdate funktioniert. Laut Apple funktioniert es nur auf Lion-Systemen. Besitzer von Mac OS 10.6 müssen über die Softwareaktualisierung den Trojaner entfernen oder eines der vielen kostenlosen Tools diverser Sicherheitsfirmen nutzen. Mac OS X 10.5 und frühere Versionen werden von Apple auch in Sicherheitsfragen nicht weiter unterstützt.

Zusätzliche Informationen sind kaum vorhanden. Beim kurzen Ausprobieren des Werkzeugs verwirrt es den Anwender eher. Das heruntergeladene Disk Image beinhaltet einen Installer des Flashback Malware Removal Tools. In der Dokumentation steht, dass das Removal Tool für Anwender gedacht ist, die kein Java installiert haben. Eventuell handelt es sich hier um einen Fehler. Die meisten Flashback-Infektionen sind durch das Ausnutzen einer recht alten Java-Sicherheitslücke geschehen.

Nach der Installation ist ein komplettes Schweigen der Anwendung ein gutes Zeichen. Der Nutzer bekommt keine Bestätigung darüber, dass das Tool keinen Trojaner gefunden hat. Nur im Falle eines positiven Befunds meldet die Software eine erfolgreiche Entfernung.

Wer das Tool haben will, findet es als Disk Image bei Apple. Der Download beträgt nur 360 KByte.

Quelle: golem.de

Raspberry Pi: Mini-Computer wird nun ausgeliefert

Nach monatelangem Hin und Her wird der “Raspberry Pi” betitelte Mini-Computer endlich ausgeliefert. Die Anlaufschwierigkeiten wurden nun aus der Welt geschafft, womit der kreditkartengroße Einplatinen-Computer kommende Woche den ersten Bestellern zugeschickt werden kann.

Der Raspberry Pi ist so groß wie eine Kreditkarte und hat dementsprechend wenige Anschlüsse. Auf der einen Seite befindet sich ein USB-Anschluss, welcher sich zur Verbindung mit Peripheriegeräten wie Tastaturen eignet. Der sich auf der anderen Seite befindende HDMI-Anschluss wird mit einem Fernseher verbunden, damit Inhalte visuell dargestellt werden können. Mit einem 700-Megahertz-Prozessor ist der auf einer Linux-Distribution basierende Rechner nicht besonders leistungsstark, doch Größe und Preis des Gerätes ziehen die Aufmerksamkeit der Computer-Fans auf sich.

Die Nachfrage ist so groß, dass die Verantwortlichen der Raspberry Pi Foundation kaum hinterher kommen. Nach zahlreichen Anlaufschwierigkeiten steht der Auslieferung jedoch nichts mehr im Wege. Dies verkündete die Raspberry Pi Foundation im Rahmen eines Blogeintrags. Im Laufe der kommenden Woche sollen die ersten Besteller den Mini-Computer erhalten, bis zum 20. April möchte man alle Käufer beglückt haben, so die Foundation. Die Serienproduktion habe begonnen, womit auch in Zukunft schnellere Auslieferungen möglich sein werden.

Der Raspberry Pi war trotz der Unterstützung zahlreicher Computer-Fans alles andere als eine einfache Geburt. Wieder und wieder hatten die Verantwortlichen der Raspberry Pi Foundation Hürden zu überwältigen. Die unerwartet hohe Nachfrage zahlreicher Besteller rund um den Globus stellte den wesentlichen Faktor für die um mehrere Wochen verspätete Auslieferung dar. Erst vor wenigen Tagen hat der Mini-Computer die notwendige CE-Zertifizierung für Europa aufgedrückt bekommen.

Quelle: gulli.com

Wie Google Plus Facebook kopiert

Mit einem geänderten Design will Google seinem Netzwerk Google Plus einen neuen Schub verpassen. Neu ist jetzt beispielsweise eine Navigationsleiste mit vielen klickbaren Icons auf der linken Seite, die die statische Leiste am oberen Bildrand ersetzt. Zudem lassen sich jetzt Youtube-Videos größer anzeigen und das Videochat-Hangout hat einen Platz in der rechten Leiste gefunden.

Wie im GoogleBlog zu lesen ist, sollen so zugleich einfachere Einbindung von zukünftigen Erweiterungen ermöglicht werden. Google Plus soll so zum Herzstück für eine Integration der verschiedenen Dienste des Unternehmens werden.

Nur drei Minuten

Google versucht mit dem neuen Anstrich von Google Plus auch Boden gegenüber dem übermächtigen Rivalen Facebook gut zu machen. Laut Google hat  das Netzwerk zwar  mittlerweile 170 Millionen Mitglieder. Doch da Nutzer, die sich eine Google-Mail-Adresse zulegen wollen, inzwischen auch Mitglied bei Google Plus werden müssen, lässt sich nur vermuten, wie viele bei diesem Netzwerk tatsächlich aktiv sind.

Bekannt ist, dass Nutzer bei Google Plus wesentlich weniger Zeit als bei Facebook verbringen. So ermittelte der Marktforscher Comscore, dass US-Nutzer im Monat lediglich 3 Minuten bei Google Plus verbringen, während sie Facebook immerhin sieben Stunden nutzen.

Lob und Kritik

Die Reaktionen auf das Redesign der Seite sind im Netz recht verschieden. So findet das US-Techblog Techcrunch die Verbesserungen gelungen, die neue Navigation sei viel übersichtlicher und auch die US-Wired lobt den aufgeräumteren Look der neuen Seite.

Unzufrieden ist dagegen der Tech-Blogger Kristian Köhntopp. Für ihn ist das neue Design auf viele verschiedene Weisen schmerzhaft. So beklagt er, dass jetzt nur noch eineinhalb Artikel zu lesen seien  wo vorher zwei bis drei sichtbar waren. Das neue Design sei insgesamt einfach nicht desktop-tauglich. Andere User bemängeln die penetrante Buddy-Liste, die sehr eindeutig von Facebook inspiriert sei. Und von Twitter habe Google den “Entdecke”-Button kopiert.

#whitespace

Für Kritik und Spott im Netz sorgt der viele Weißraum, der bei der Desktop-Ansicht den Bildschirm füllt. Bei maximierter Fensteransicht wirke er geradezu lächerlich, schreibt Cocasblog. Unter dem Hashtag #whitespace machen viele Twitter-Nutzer  Vorschläge, wie man diesen sinnvoll nutzen könne. Vom Post-it bis zum hübsch platzierten Plüschtier haben User Ideen ins Netz gestellt.

Wahrscheinlicher ist aber, dass Google hier Platz für Anzeigen lässt – wenn die Nutzer dort einmal ähnlich viel Zeit wie bei Facebook verbringen und sich dann Unternehmen finden, die dort werben möchten.

Quelle: sueddeutsche.de

Samsung verteilt Update auf Android 4

Samsung verteilt mit Verspätung das Update auf Android 4 alias Ice Cream Sandwich für bei der Deutschen Telekom gekaufte Galaxy-S2-Modelle. Vodafone-Geräte erhalten es in Kürze ebenfalls.
Samsung hat damit begonnen, das Update auf Android 4 alias Ice Cream Sandwich für das Galaxy S2 zu verteilen – allerdings vorerst nur für die Modelle, die bei der Deutschen Telekom erworben wurden. Üblicherweise erhalten zunächst Android-Smartphones Firmwareupdates, die nicht bei einem Netzbetreiber gekauft wurden.

Kein Drahtlosupdate von Samsung

Eine drahtlose Verteilung des Updates bietet Samsung nach Berichten von Galaxy-S2-Besitzern nicht an, das Mobiltelefon kann nur mittels Computer aktualisiert werden. Auf dem Windows- oder Mac-Rechner muss die Kies-Software von Samsung installiert sein, damit die Firmware des Galaxy S2 aktualisiert werden kann.

Als Samsung das Android-4-Update für das Galaxy S2 im Dezember 2011 ankündigte, hieß es noch, dass es im ersten Quartal 2012 erscheinen werde. Innerhalb der ersten drei Monate des Jahres war Samsung aber nicht in der Lage, alle Arbeiten an dem Update abzuschließen.

Vodafone-Geräte erhalten Update in Kürze

Wer das Galaxy S2 bei Vodafone gekauft hat, erhält das Update heute im Laufe des Tages, wie Vodafone Golem.de erklärte. Wann die übrigen Galaxy-S2-Modelle das Android-4-Update erhalten, ist derzeit nicht bekannt.

Das eigentlich ebenfalls für das erste Quartal 2012 angekündigte Android-4-Update für das Galaxy Note wird ebenfalls erst im zweiten Quartal 2012 erscheinen. Bisher hat Samsung den Zeitraum nicht näher eingegrenzt, so dass es bis Ende Juni 2012 dauern kann, bis das Update verfügbar ist.

Ansonsten hat Samsung lediglich für das Galaxy R ein Update auf Android 4 in Aussicht gestellt, allerdings ohne Termin. Bisher hat Samsung für kein weiteres Galaxy-Smartphone ein Update auf Android 4.0 angekündigt. Das gilt auch für die Modelle, die erst in den vergangenen Wochen angekündigt wurden und noch mit Android 2.3 alias Gingerbread auf den Markt kommen.

Quelle: golem.de

Java 8 für September 2013 geplant

Nach den ersten Funktionen für Java 8 steht nun auch ein erster Zeitplan für Oracles JDK 8 fest. Es soll im September 2013 erscheinen.

Wie bereits für das Oracle JDK7 wird Mathias Axelsson auch für Version 8 die Rolle des Release Managers übernehmen. Er stellt sich auf der Mailingliste des OpenJDK-Projekts vor und schlägt einen Zeitplan für die Entwicklung des OpenJDK vor, auf dem auch das Oracle JDK basiert.

Bis Ende Januar 2013 soll es demzufolge für die Implementierung der neuen Funktionen sechs Meilensteine geben. Danach soll eine Testphase folgen, die nach Meinung von Axelsson mindestens genauso lang sein soll wie jene für das OpenJDK 7. Aus dieser Überlegung ergibt sich ein möglicher Veröffentlichungstermin des JDK 8 im September 2013.

Zu den geplanten Funktionen von Java 8 gehören wiederholbare Annotationen und ein API für Datum und Zeit. Ebenfalls umgesetzt werden sollen die OpenJDK-Projekte Lambda, das Lambda-Ausdrücke für Java bereitstellen soll, und Coin, das kleine Änderungen an der Programmiersprache vornehmen möchte.

Quelle: golem.de

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