Archive for Oktober, 2011

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Steve Jobs’ letzte Worte


Bild: telecomnewspk

Steve Jobs’ leibliche Schwester ist in den USA eine bekannte Persönlichkeit. Sie heisst Mona Simpson und hat sich als Schriftstellerin und Feministin einen Namen gemacht. Die 54-Jährige hielt während der Trauerfeier am 16. Oktober eine Abschiedsrede für ihren grossen Bruder. Ihre bewegende Ansprache ist am Sonntag auf der Website der “New York Times” publiziert worden.

impson schildert, wie sie den Apple-Gründer in den vergangenen 27 Jahren erlebt hat. Die beiden lernten sich erst als Erwachsene kennen, nachdem Jobs einen Privatdetektiv beauftragt hatte, um nach ihr zu suchen. Mona war als Einzelkind bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen und wusste lange Zeit nicht, dass sie einen Bruder hatte. Steve war bekanntlich bereits als Baby zur Adoption freigegeben worden.

Die Geschwister verband eine herzliche Beziehung. Kurz vor seinem Tod rief Jobs seine Schwester in New York an, um sich von ihr zu verabschieden. Der Todkranke befürchtete, dass sie es nicht mehr rechtzeitig zu ihm ins kalifornische Palo Alto schaffen würde. Doch sie stieg sofort ins Flugzeug und war in seinen letzten Stunden bei ihm.

Am Sterbebett nahm Jobs Abschied von seinen Freunden, die er bei Apple hatte. Und er verabschiedete sich von seiner Familie. Er gehe nun an einen besseren Ort. Es tue ihm leid, dass sie nicht zusammen alt werden könnten, sagte Jobs zu seiner Schwester.

“Es war, als würde er in die Höhe klettern”, so die Schriftstellerin. Steve habe sehr schwer geatmet, wie bei einem mühseligen Aufstieg. Doch gleichzeitig sei auch seine unstillbare Neugier zu spüren gewesen – der Glaube, dass etwas Schöneres folgen werde.

Steve Jobs’ letzte Worte, bevor er Stunden später für immer einschlief, wiederholte er gemäss seiner Schwester dreimal: “Oh Wow. Oh Wow. Oh Wow.”

Quelle: 20min

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Apple: Patent auf 3D-Gesten beantragt


Bild: chip

Apple hat ein Patent auf dreidimensionale Gesten beantragt. Damit könnten, die Touchscreens, ohne die Apple-Geräte gar nicht mehr vorstellbar sind, schon wieder fast zum alten Eisen gehören. iPhone, iPad und Co. könnte man vielleicht bald mit Gesten, ohne Berührung steuern.

Wie das Magazin PatentlyApple schrieb, werden dafür sehr präzise Bewegungen des Nutzers benötigt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, als erfahrener Nutzer eigene maßgeschneiderte Gesten hinzuzufügen und mit Befehlen zu belegen. Die zentrale Rolle soll dabei der Front-Kamera zukommen, die die Gesten erkennen soll. Eine festgelegte Kombination von Wisch-, Tipp-, Drück- oder ähnlichen Berührungs-Befehlen mit besagten Gesten soll die Zahl der Befehle erweitern. Von Apple gibt es offiziell keine Informationen dazu.

Außerdem stärkt Apple seine 3D-Kompetenz aber auch anderweitig. Wie inzwischen augenscheinlich bestätigt wurde, hat der Konzern wohl schon im August die Mapping-Firma C3 Technologies aus Schweden gekauft. Dort wird eine Technik hergestellt, mit der fotorealistische Landkarten erstellt werden können, ohne dass jedes Pixel einzeln nachbearbeitet werden müsste. Die Vektoren-Zielberechnung, die dabei zum Einsatz kommt, wurde von den Machern als “Google Earth auf Steroiden” bezeichnet. Apple übernimmt demnach die Manager und den Produkt-Chef nach Kalifornien, der Rest bleibt in Schweden und soll von dort aus für Apple arbeiten.

Quelle: chip

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Facebook: Jeden Tag 600.000 geknackte Konten


Bild: nachrichten

“Die Anzahl der geknackten Accounts ist in Relation zur Menge der Nutzer nicht aussergewöhnlich. Die Konten sind recht einfach zu knacken, da die Log-in-Verwaltung immer vernetzter wird und User auf mehreren Seiten die gleichen Passwörter verwenden”, sagt Ikarus-Software-Entwicklungsleiter Jürgen Eckel im Gespräch mit pressetext.

Facebook weist ausdrücklich darauf hin, dass die 600.000 registrierten Problemfälle pro Tag nur 0,06 Prozent der täglichen Anmeldungen ausmachen. Das soziale Netzwerk verzeichnet nämlich jeden Tag mehr als eine Mrd. Log-ins. Unautorisierte Anmeldungen müssen nicht immer auf das Konto von Kriminellen gehen. Manche User gehen einfach zu sorglos mit ihren Nutzerdaten um, was es auch nahestehenden Personen einfach macht, sich einen mehr oder weniger wohlgemeinten Scherz zu erlauben. “Das Bewusstsein für die Problematik ist relativ schwach ausgeprägt. Die meisten Nutzer nutzen einfach irgendein Passwort”, sagt Eckel. Wenn die Online-Identität eines Nutzers kompromittiert wurde, war es bisher relativ aufwändig, die Kontrolle über den eigenen Account zurückzuerlangen.

Meist wurde die Prozedur über ein E-Mail Konto durchgeführt. Es kommt allerdings nicht selten vor, dass gleichzeitig mit dem Facebook-Account auch das Mail-Konto geknackt wird. In solchen Fällen half bisher nur der mühsame und zeitaufwändige Weg über Hotlines und Formulare. Zukünftig sollen User drei bis fünf vertrauenswürdige Freunde nominieren, die im Falle eines Problems jeweils einen Teil eines Codes zugeschickt bekommen, mit dem das betroffene Konto wieder zugänglich gemacht werden kann.

“Die Rücksetzung des Passworts über ein “trusted Network” abzuwickeln, ist keine schlechte Idee. Dieses System erspart Facebook auch eine Menge Zeit und Aufwand”, so Eckel. Absolute Sicherheit bietet jedoch auch diese Vorgehensweise nicht. “Es ist theoretisch denkbar, dass auch die Accounts der Freunde infiziert sind, da viele Attacken massenweise erfolgen”, erklärt Eckel. Das neue System befindet sich derzeit in der Testphase. Falls es sich bewährt, dürfen sich jeden Tag 600.000 User über eine einfachere Lösung für ihre Online-Sorgen freuen.

Quelle: nachrichten

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Anonymous vs. mexikanisches Drogenkartell


Bild: google

Das mexikanische Drogenkartell Los Zetas ist wohl so ziemlich die letzte Organisation, mit der sich ein vernünftiger Mensch anlegen würde. Kein Grund für das Hackerkollektiv Anonymous, davor zurückzuschrecken. Schliesslich hat das Drogenkartell eines ihrer Mitglieder entführt. Folgerichtig forderte Anonymous mittels YouTube-Botschaft die sofortige Freilassung des Hackers – ansonsten würde man am 5. November die Identitäten von zahlreichen Mitgliedern und Unterstützern des Drogenkartells veröffentlichen, so die Drohung. Im Besitz der Hacker sollen sich Fotos, Namen und Adressen von korrupten Polizisten, Journalisten, Politikern und Taxifahrern befinden.

Offenbar ist dann aber doch nicht allen Anonymous-Mitgliedern so ganz wohl bei der Sache. So hat eine Person aus dem Umfeld kürzlich via Twitter verlauten lassen, die entsprechende Operation sei aus Sicherheitsgründen begraben worden. Ob am 5. November, an dem Tag, an dem notabene einer früheren Ankündigung zufolge auch Facebook durch Anonymous lahmgelegt werden soll, tatsächlich etwas passiert, bleibt abzuwarten. Zumindest die Webseite des mexikanischen Staatsanwalts Gustavo Rosario, dem Verbindungen zu Los Zetas nachgesagt werden, bekam den Zorn der anonymen Hacker bereits zu spüren.

Quelle: pctipp

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Video of the Week 43

Kaum ist Battlefield 3 zu haben, schon ist der Trailer zum vierten Teil zu sehen.
Natürlich ist es nicht echt und “nur” ein “Fanmade”. Schaut es euch an und staunt, was freddiew wieder gezaubert hat.

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Theaterstück über Steve Jobs


Bild: spiegel

Plötzlich wird es still im kleinen Saal des New York Public Theater an der Lafayette Street. Das Lachen verstummt, das Publikum rutscht unruhig auf seinen Stühlen hin und her.

Mike Daisey, der Alleinunterhalter des Abends, der mit nichts als ein paar Notizen und einem Wasserglas an einem Tisch auf der Bühne sitzt, ist abrupt ernst geworden. Vorbei sind die selbstironischen Witzeleien über den Apple-Kult, zu dessen Jüngern er sich seit Kindheit zählt, vorbei sind die blumigen Anekdoten über den Werdegang von Steve Jobs vom LSD-schluckenden kalifornischen Hippie zum erfolgreichsten Unternehmer des 20. Jahrhunderts.

Stattdessen spricht der passionierte Journalist und Drehbuchautor nun über 13-jährige Kinder, die 16-Stunden-Schichten arbeiten und auf dem Fabrikboden schlafen. Er spricht von einer Selbstmordserie auf dem größten Fertigungsgelände für Elektronikgeräte der Welt, wo rund die Hälfte unserer kleinen Lieblingsspielzeuge herkommt. Er redet von alten Männern, deren Hände von der jahrelangen Akkordarbeit verkrüppelt sind und von Frauen, die unheilbar nervenkrank sind, weil sie jahrelang das Reinigungsmittel eingeatmet haben, mit dem iPod-Touchscreens poliert werden.

Das hatten nur die wenigen Theatergänger erwartet, die sich die Mühe gemacht hatten, die Kritiken zu Daisey’s Ein-Mann-Stück “The Agony and Ecstasy of Steve Jobs” zu lesen. Die meisten, das merkt man an der Stimmung im Saal, sind konsterniert. Sie hatten in den Programmblättern “Steve Jobs” gelesen und sich in der Hoffnung eine Karte gekauft, die Andacht an den Popstar-Unternehmer, die Apple-Anbeter auf der ganzen Welt seit Wochen feiern, noch um einen wohligen Abend zu verlängern.

Für Mike Daisey, dessen babyspeckige Figur und sein moralischer Eifer stark an Michael Moore erinnern, ist der Tod von Steve Jobs hingegen nur “eine Ablenkung von der eigentlichen Apple-Story”, wie er sagt. Daisey hat an seinem Jobs-Monolog schon lange gearbeitet, bevor dieser erneut krank wurde und von seinem Chef-Posten bei Apple zurücktrat. Genau genommen seit 2007, zuvor waren erstmals Berichte über die Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fertigungsstätten für Apple-Geräte in der westlichen Presse aufgetaucht.

Im vergangenen Jahr trat Daisey dann eine Reise nach Shenzhen an, jener Industriestadt in der Provinz Guangdong, wo die meisten aller iPhones, iPads und MacBooks entstehen, mit denen sich die Info-Elite in den urbanen Zentren des Westens so gerne schmückt. Die Geschichte jener Reise bildet das Rückgrat von Daiseys Monolog, verwoben mit der hinlänglich breit getretenen Erfolgsstory von Steve Jobs. Aus diesem Kontrast zieht der Daisey-Monolog seine Kraft: Wie die meisten seiner Zuhörer kann er seine Faszination von Apple und Jobs nicht verhehlen und so ringt er zwei Stunden lang auf der Bühne damit, sie mit der grausamen Realität von Shenzhen zur Deckung zu bringen.

Shenzhen ist der Sitz des Foxconn Konzerns – einem chinesischen 110-Milliarden-Dollar-Riesen, der davon lebt, für den Westen extrem billig und extrem effizient Elektrogeräte zu fertigen. Foxconn-Chef Terry Gou ist in der Industriewelt dafür bekannt, die Fertigungskette bis auf die kleinste Handbewegung zu rationalisieren. Man liebt ihn, weil er nach Bedarf das Produktionsvolumen praktisch unbegrenzt steigern kann: Er lässt dann einfach die Schichtlängen verdoppeln. Foxconn ist das schmutzige Geheimnis nicht nur von Apple, sondern auch von Motorola, Hewlett Packard, Dell, Intel, Sony, Acer und Nintendo. Wenn auf einem Elektrogerät heute Made in China steht, kommt es vermutlich aus Shenzhen.

Daiseys Schilderungen des Foxconn-Werks lassen noch den hingebungsvollsten Apple Verehrer erschaudern. Da ist die unvorstellbar gigantische Foxconn-City, mit Tausenden Arbeitern, Landflüchtlinge zumeist, die hier auch in ärmlichen Baracken zusammen gepfercht hausen. “Es ist dort, als hätte Blade Runner sich selbst angekotzt”, sagt Daisey. Er beschreibt die monströsen Kantinen mit 10.000 Sitzplätzen, die rund um die Uhr geöffnet haben, um alle Schichten zu bedienen. Und er schildert die Fangnetze, die zwischen die Hochbauten gehängt wurden, nachdem sich vor zwei Jahren Arbeiter serienweise von Dächern zu Tode gestürzt hatten. “Das ist anscheinend ihre Version unternehmerischer Verantwortung”, ätzt Daisey.

Trotzdem versucht Daisey am Ende noch “seinen Helden” Steve Jobs zu exkulpieren, dessen Erfindungen für ihn seit dem Apple II so kostbar waren wie das Manna vom Himmel. Doch es gelingt ihm beim besten Willen nicht. “Kann eine Firma, die dermaßen detailorientiert war, von den Arbeitsbedingungen in Shenzhen nichts gewusst haben?”, fragt Daisey. Die Antwort lautet eindeutig: Nein. “Jobs wusste all das. Er hatte den Arbeitern in China den Rücken zugekehrt.”

So entlässt Daisey seine Zuschauer mit einem stark beschädigten Bild des großen Unternehmer-Genies in die New Yorker Nacht, in der nur zwei Kilometer entfernt die unermüdlichen Wall-Street-Besetzer in ihren Zelten sitzen, um gegen Profitsucht zu demonstrieren. Wer sich in den vergangenen Wochen der allgemeinen Jobs-Wehmut und dem damit verbundenen Totenkult hingegeben hatte, kommt sich nun ein wenig dusselig vor. Und der automatische Griff zum iPhone in der Manteltasche, nach dem die Lichter wieder angegangen sind, ist bedeutend zögerlicher als gewöhnlich.

Quelle: spiegel

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Pythonschlange verschlingt 35-Kilo-Hirsch


Bild: 20min

In den Everglades-Sümpfen in Florida hat eine fast fünf Meter lange Pythonschlange einen ausgewachsenen Hirsch gefressen. Ein Sprecher der Wildtierbehörde erklärte am Samstag, Mitarbeiter hätten das Tier am Donnerstag gefunden und getötet. Die Schlange sei eine der grössten, die jemals in Südflorida entdeckt worden sei.

Die Schlange hat offenbar kurz vor ihrem Tod einen ausgewachsenen weiblichen Hirsch verschlungen, der 35 Kilogramm schwer war. Normalerweise ernähren sich Riesenschlangen von Kleintieren und Vögeln, hin und wieder fressen sie aber auch grössere Tiere. Sie wickeln sich um den Hals ihrer Opfer, bis diese ersticken und schnappen dann mit ihren dehnbaren Kiefern zu.

In Florida versuchen Wildhüter seit längerem die Ausbreitung der Pythons zu verhindern, schreibt der “Spiegel”. Die Zahl der Riesenschlangen nimmt laut einer Studie aber stark zu. Dafür seien Menschen verantwortlich. Die meisten Schlangen seien in der Natur ausgesetzte Haustiere. Der aktuelle Fang trage dazu bei, diese Ausbreitung einzudämmen.

2005 hat eine Schlange auch schon ihr Fassvermögen überschätzt. In Florida war damals ein geplatzter Python entdeckt, der einen Alligator verschluckt hatte. Kopf, Schulter und Vorderbeine steckten damals noch im Körper der Riesenschlange fest.

Quelle: 20min

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Nach Tränen um Gaddafi-Sohn: Verliert „Alice“ ihren Job?


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Vier Jahre lang waren das Model und Mutassim Gaddafi († 34), der Sohn von Libyens Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi († 69), ein Paar. Hesslers unverblümtes Interview in der italienischen Zeitschrift “Diva e Donna” könnte ihr jetzt den Job kosten!

“Seine Familie, seine Brüder sind nicht so, wie sie immer dargestellt werden. Das sind ganz normale Menschen”, erzählt das blonde Fotomodell der Wochenzeitschrift über die Familie des libyschen Schlächters. Über das unterdrückte Volk Libyens machte die Schöne sich dagegen weniger Sorgen: “Das kam mir nicht so arm vor!” Zu den Rebellen fiel ihr ein: “Die wissen nicht, was sie tun!”

Der Tod ihres Ex-Geliebten mache sie “sehr traurig” – so naiv spricht die Italienerin über den Mann, der Kommandeur von Gaddafis Leibgarde war und nationaler Sicherheitsberater der Diktatur seines Vaters.

Ihr Arbeitgeber, das Telekommunikationsunternehmen “Telefonica”, sieht jetzt das eigene Image in Gefahr. “Wir erwarten noch heute eine öffentliche Stellungnahme von Frau Hessler”, zitiert “Stern.de” einen Sprecher in einem Artikel von Freitag.

Dem Unternehmen geht es um die Klarstellung, dass Hesslers Kommentare rein privater Natur seien und nicht die Meinung des Unternehmens widerspiegelten, berichtet “Stern.de” weiter.

Der Sohn des libyschen Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi war am 20. Oktober – wie auch sein Vater – in den Bürgerkriegswirren getötet worden.

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Hackerangriff auf Facebook?


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Am 5. November wird Facebook plattgemacht. So lautet die Drohung der Hackergruppe “Anonymous” im August. Seitdem wird spekuliert. Mit Angriffen auf Sony, Visa oder das syrische Außenministerium ist die Bilanz der Hacker beachtlich. Warum die Folgen der Hacks sogar gut für jedermann sein können.

Ein Sprachcomputer rattert Zeile um Zeile herunter. “Ihr Medium der Kommunikation, das Sie alle so sehr lieben, wird zerstört.” Zu sehen ist in dem bei Youtube hochgeladenen Clip nicht viel mehr als das Standbild eines Logos: ein Männeroberkörper in Jackett und Schlips, anstelle des Kopfes nur ein schwarzes Fragezeichen. “Wenn ein Dienst kostenlos ist, bedeutet es, sie machen Geld mit Ihnen und Ihrer Information”, liest die Stimme zum Ende der knapp dreiminütigen Videobotschaft. “Denken Sie eine Weile nach und bereiten Sie sich auf einen Tag vor, der in die Geschichte eingehen wird. Der 5. November 2011. Operation Facebook.” An diesem Tag will das Hacker-Netzwerk Anonymus angeblich Facebook zerstören.

“Es ist schwer zu beurteilen, ob der Tweet als Zurückrudern zu werten ist oder ob die Botschaft von vornherein gefälscht war.” Pohlmann hat wie viele andere die Diskussion mitverfolgt. Und diskutiert wurde seitdem viel, auf Twitter unter dem Hashtag #opfacebook, in diversen Blogs, und wohl auch in Hackerforen und -communities. Der Medienrummel war groß, denn Facebook verfügt über die vielzitierten 750 Millionen Nutzer weltweit. Und die Kritik am Umgang des Unternehmens mit den Daten seiner Mitglieder füllt die Nachrichtenspalten. Was einmal bei Facebook eingegeben wurde, bleibt im Archiv. Egal ob vom Nutzer gespeichert oder längst gelöscht.

In der mutmaßlichen Angriffs-Ankündigung der Hacker heißt es auch, Facebook verkaufe Nutzerdaten an Regierungen und Sicherheitsfirmen. Belege werden keine gegeben. “Facebook weiß mehr über Sie als Ihre Familie”, schnurrt die Computerstimme. “Hacktivisten” seien willkommen, sich an der Aktion zu beteiligen, genauso wie “jeder Kerl” der sich um die Freiheit von Information sorge. “Das Besondere ist, dass sie erstmals etwas ankündigen. Ich glaube, dass der Angriff selbst gar nicht mehr im Vordergrund steht”, sagt der Gelsenkirchener Professor. Man gebe Facebook sehr viel Zeit zu reagieren, trotzdem sei die politische Idee dahinter ja vollkommen eindeutig: Die Forderung nach mehr Nutzerrechten und die Abstrafung einer Unternehmenspolitik, welche nach Ansicht vieler die Freiheit im Netz bedroht.

Die selbsternannte “Hacktivisten”-Gruppierung gibt es seit 2008 unter diesem Namen. Ursprüngliches Ziel war es, gegen Scientology vorzugehen. Seitdem geht die lockere Gruppierung online etwa mit DDoS-Attacken gegen ihre Angriffsziele vor. Distributed Denial of Service (DDoS) meint, dass ein Server dadurch überlastet wird, dass auf eine Webseite in kürzester Zeit massenhaft zugegriffen wird. In der Folge bricht das jeweilige System temporär zusammen. Alternativ nutzen die Hacker Schwachstellen in der Software des Zielobjekts, um sich Zugang zu Datensätzen zu verschaffen. Es geht ihnen um Freiheit, vor allem im Netz, heißt es in Video- oder Twitterbotschaften immer wieder, welche nach Angriffen alsbald auftauchen: Globale Unternehmen, Regierungen (etwa in den Staaten des arabischen Frühlings) oder staatliche Organisationen und Urheberrechtsgesellschaften wurden zuletzt attackiert.

Was also könnte passieren, wenn die Aktion am 5. November 2011 tatsächlich stattfindet? Facebook Deutschland war zu keinem Statement bereit. Was hätte man auch sagen sollen? “Facebook hat gar keine Chance zu versprechen, dass man es verhindern kann”, so Pohlmann. Zu einer bestimmten Wahrscheinlichkeit sei IT-Technologie immer angreifbar, ob nun per DDoS-Attacke oder über Malware. Vielleicht habe man auch längst Software eingeschleust, die nur noch aktiviert werden müsse, spekuliert der Netzexperte. Er geht davon aus, dass Facebook derzeit das Möglichste tut, Systeme und Server zu prüfen und zu wappnen. Die angekündigte “Zerstörung” sei aber schwierig, bei der mächtigen und leistungsstarken Infrastruktur des Netzwerks. “Was gelingen kann, ist, die Server für einige Zeit lahmzulegen. Über einen längeren Zeitraum hinweg ist das aber schwierig, weil der Verursacher dann identifizierbar wird”, so Pohlmann.

Quelle: wdr

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Battlefield 3: Startprobleme und Hass auf Origin


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Der Start der PC-Version von Battlefield 3 ist keinesfalls reibungslos über die Bühne gegangen. Seit gestern ist der Ego-Shooter erhältlich bzw. konnte offiziell um 01:00 Uhr freigeschaltet werden und seither häufen sich Problemberichte im Internet. Insbesondere Origin von Electronic Arts steht in der Kritik, denn einige Spieler haben Schwierigkeiten ihren Key-Code zu verifizieren, erhalten Fehlermeldungen trotz korrekter Code-Eingabe (ebenfalls bei der Verknüpfung mit dem Battlelog) oder müssen gefühlte Ewigkeiten auf die Freischaltung des Spiels warten. Außerdem scheint Origin gelegentlich zu vergessen, dass das Spiel auch von DVD installiert werden kann und die Daten in diesem Fall nicht runtergeladen werden müssen. Andere Spieler haben hingegen überhaupt keine Komplikationen bei der Registrierung und der Installation.

Inwiefern sich diese Probleme auf den großen Andrang zurückführen lassen oder technische Schwierigkeiten die Ursache sind, ist bisher noch ungeklärt. Doch auch das Spiel funktioniert laut dem offiziellen Forum nicht immer rund: Insbesondere Abstürze, Grafikfehler oder Schwierigkeiten beim Spielstart werden von den Betroffenen beschrieben. DICE und EA versprechen allerdings Verbesserungen.

Was die meisten Käufer bzw. Spieler jedoch auf die Palme bringt, ist die Datensammelwut von Origin. Die für Battlefield 3 benötigte Online-Schnittstelle von Electronic Arts scheint nämlich sehr neugierig zu sein. Beim Akzeptieren der Origin-Nutzungsbedingungen erlaubt man “EA und seinen Partnern das Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen, die deinen Computer (einschließlich IP-Adresse), dein Betriebssystem, deine Nutzung der Anwendung (einschließlich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Software-Nutzung und deine Hardware-Peripherie identifizieren, um die Bereitstellung von Software-Updates, dynamischen Inhalten, Produktunterstützung und anderen Diensten, einschließlich Online-Diensten, zu erleichtern. EA kann diese Daten ebenfalls in Verbindung mit personenbezogenen Informationen zu Marketingzwecken und zur Verbesserung seiner Produkte und Dienste nutzen. Des Weiteren können wir diese Daten in einer Form, die keine persönliche Identifizierung ermöglicht, an uns verpflichtete Drittunternehmen weitergeben. WENN DU NICHT WILLST, DASS EA DIE IN DIESEM ABSCHNITT BESCHRIEBENEN DATEN SAMMELT, BENUTZT, SPEICHERT, ÜBERMITTELT ODER ANZEIGT, INSTALLIERE ODER NUTZE DIE ANWENDUNG BITTE NICHT.” (Quelle: EA ORIGIN EULA)

Wie groß der Unmut über diesen Umgang mit den (persönlichen) Daten ist, zeigt u.a. die Resonanz der Kunden bei Amazon.de. Mittlerweile gibt es über 720 Bewertungen zu Battlefield 3 und 617 Mal (knapp 85%) wurde die niedrigste Bewertung vergeben. Die Kunden beklagen in ihren Rezensionen hauptsächlich die “Dreistigkeit von Origin” und “bewerten” nur Origin – offenbar als Protest. Die negative Stimmung lässt sich weitgehend mit den Worten “Das Spiel ist toll, aber Origin ist Mist” zusammenfassen.

Quelle: 4players

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